› Die achte Runde der FIA Rallye-Weltmeisterschaft führt nach Estland – bekannt für seine schnellen Schotterpisten, die selbstbewusste, schnelle Teams begünstigen
› Die Škoda Fabia RS Rally2-Fahrer Lauri Joona und Mikko Heikkilä (Finnland) sowie die lokalen Kontrahenten Robert Virves und Egon Kaur (Estland) streben auf heimischem Terrain starke Ergebnisse an
› Nikolay Gryazin (Škoda Fabia RS Rally2) bestreitet erst seine zweite für WRC2-Punkte berechtigte Rallye in dieser Saison und will in Estland seinen Titelkampf starten
Mladá Boleslav – Nach drei Veranstaltungen auf dem rauen, felsigen Terrain Südeuropas wechselt die FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) nun zu den glatteren und schnellen Schotterstrecken des Nordens. Bei der Estland-Rallye (17. – 20. Juli 2025) kämpfen neun Škoda Fabia RS Rally2-Teams um WRC2-Punkte. Traditionell geben Fahrer aus den nordischen Ländern unter diesen Bedingungen das Tempo vor.
Zur Halbzeit der Saison 2025 wird der Kampf um den WRC2-Titel immer taktischer. Jeder WRC2-Teilnehmer muss aus 14 Rallyes sieben punkteberechtigte Veranstaltungen nominieren, aus denen nur die sechs besten Ergebnisse für die Meisterschaft gewertet werden. Diese Regelung ermöglicht jedem Fahrer, seine bevorzugten Veranstaltungen auszuwählen. Die aktuellen Top 4 in der WRC2-Gesamtwertung sind Oliver Solberg (Schweden), Yohan Rossel (Frankreich) sowie die Škoda Fabia RS Rally2-Fahrer Gus Greensmith (England) und Roberto Daprà (Italien). Da diese Fahrer bereits mindestens drei Mal Punkte geholt haben, werden sie bei der Estland-Rallye nicht um WRC2-Punkte kämpfen.
Für Nikolay Gryazin und seinen Beifahrer Konstantin Alexandrov ist die Rallye Estland hingegen erst die zweite Punkterallye der Saison. Das bulgarisch-kirgisische Duo, das für Toksport WRT in einem Škoda Fabia RS Rally2 antritt, sicherte sich bei der Rallye Islas Canarias den dritten Platz in der WRC2-Kategorie. Nikolay Gryazin betonte: „In Estland beginnt meine Meisterschaftssaison erst richtig, und ich brauche ein Top-Ergebnis, um aufzuholen. Ich liebe die schnellen Schotterstraßen in der Region Tartu, die meinem Škoda Fabia RS Rally2 sehr gut liegen.“
Seine stärksten Konkurrenten sind einheimische estnische Teams oder Fahrer aus anderen nordischen Ländern, von denen einige ebenfalls mit dem Škoda Fabia RS Rally2 an den Start gehen. Aus Finnland sind in der WRC2 Lauri Joona/Samu Vaaleri (MS Munaretto) und Mikko Heikkilä/Kristian Temonen (TGS Worldwide) auf den schnellen Schotterpisten stets Anwärter auf einen Podiumsplatz. Robert Virves/Jakko Viilo (Toksport WRT) und Egon Kaur/Ermo Veltson (Sports Racing Technologies) werden die estnische Flagge hochhalten. Insgesamt werden neun Škoda Teams um WRC2-Punkte kämpfen.
Die Delfi Rallye Estland, der achte Lauf der FIA Rallye-Weltmeisterschaft, umfasst 20 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 308,35 Kilometern. Die Rallye beginnt mit einer feierlichen Startzeremonie in Tartu am Donnerstag, 17. Juli 2025, um 18:30 Uhr (17:30 Uhr MESZ), gefolgt von der kurzen Show-Wertungsprüfung „Visit Estonia Tartu vald“. Nach drei Tagen voller Hochgeschwindigkeits-Action wird der Sieger am Sonntag, 20. Juli 2025, gegen 14:20 Uhr (13:20 Uhr MESZ) im historischen Kääriku Sports Center gekürt.
Wussten Sie, dass ...
... die Rallye Estland erst 2020 in den Kalender der FIA Rallye-Weltmeisterschaft aufgenommen wurde?
... seitdem vier Ausgaben stattfanden, mit Ausnahme von 2024, als die Rallye Estland Teil der FIA Rallye-Europameisterschaft war?
… die WRC2 dreimal von dem damaligen Škoda Werksfahrer Andreas Mikkelsen gewonnen wurde, der derzeit nicht an der Meisterschaft teilnimmt?
… die Rallye Estland einige der schnellsten Etappen der WRC-Saison bietet, mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von regelmäßig über 120 km/h?
WRC2-Gesamtwertung (nach 7 von 14 Veranstaltungen)
1. Oliver Solberg (SWE), Toyota 85 Punkte
2. Yohan Rossel (FRA), Citroën, 82 Punkte
3. Gus Greensmith (GBR), Škoda, 57 Punkte
4. Roberto Daprà (ITA), Škoda, 49 Punkte
WRC2/Teams (nach 7 von 14 Veranstaltungen)
1. PH Sport, Citroën, 163 Punkte
2. Toyota Gazoo Racing WRT NG, Toyota, 89 Punkte
3. Sarrazin Motorsport-Iron Lynx, Citroën, 64 Punkte
4. Toksport WRT, Škoda, 64 Punkte
FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2025
Rallye Monte Carlo, 22. – 26. Januar
Rallye Schweden, 13. – 16. Februar
Safari-Rallye Kenia, 20. – 23. März
Rallye Kanarische Inseln (ESP), 24 – 27. April
Rallye Portugal, 15. – 18. Mai
Rallye Italien Sardinien, 5. – 8. Juni
Akropolis-Rallye Griechenland, 26. – 29. Juni
Estland-Rallye, 17. – 20. Juli
Finnland-Rallye, 31. Juli – 3. August
Rallye Paraguay, 28. – 31. August
Rallye Chile Bio Bío, 11. – 14. September
Rallye Zentraleuropa (CZE/AUT/DEU), 16. – 19. Oktober
Rallye Japan, 6. – 9. November
Rallye Saudi-Arabien, 27. – 30. November
Škoda Auto
› steuert mit der Next Level Škoda Strategy erfolgreich durch das neue Jahrzehnt.
› strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts mit attraktiven Angeboten in den Einstiegssegmenten und weiteren E-Modellen zu den drei absatzstärksten Marken Europas zu zählen.
› erschließt gezielt Potentiale auf wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien, Nordafrika, Vietnam oder in der ASEAN-Region.
› bietet seinen Kunden aktuell zwölf Pkw-Modellreihen an: Fabia, Scala, Octavia und Superb sowie Kamiq, Karoq, Kodiaq, Elroq, Enyaq, Slavia, Kushaq und Kylaq.
› lieferte 2024 weltweit über 926.000 Fahrzeuge an Kunden aus.
› gehört seit mehr als 30 Jahren zum Volkswagen Konzern, einem der global erfolgreichsten Automobilhersteller.
› ist Teil der Markengruppe CORE. Dieser organisatorische Zusammenschluss der Volumenmarken des Volkswagen Konzerns verfolgt das Ziel, gemeinsam zu wachsen und die Gesamteffizienz der fünf Volumenmarken deutlich zu steigern.
› fertigt und entwickelt als Teil des Volkswagen Konzerns selbständig Komponenten wie MEB-Batteriesysteme, Motoren und Getriebe für andere Konzernmarken.
› unterhält drei Produktionswerke in Tschechien; hat Fertigungskapazitäten in China, der Slowakei und Indien vornehmlich über Konzernpartnerschaften sowie in Vietnam und der Ukraine mit einem lokalen Partner.
› beschäftigt circa 40.000 Mitarbeiter weltweit und ist auf rund 100 Märkten vertreten.
Die Škoda Auto Deutschland GmbH
› trat im September 1991 in den deutschen Markt ein.
› repräsentiert in Verbindung mit rund 1.100 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke Škoda in Deutschland.
› ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2024 wurden in Deutschland über 205.500 neue Škoda Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 7,3 Prozent. Damit war Škoda nicht nur im sechzehnten Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland, sondern hat seine Position unter den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.