› Nikolay Gryazin und sein Beifahrer Konstantin Aleksandrov vom Škoda Motorsport-Kundenteam Toksport WRT beenden die Rallye Japan als Zweite in der WRC2 und WRC2 Challenger› Die Škoda Fabia RS Rally2-Crew geht als Führende der WRC2 Challenger-Fahrer- und Beifahrerwertung in das Finale der FIA Rallye-Weltmeisterschaft in Saudi-Arabien› Die lokale Škoda Crew Takuma Kamada/Yuichi Matsumoto gewinnt WRC Masters Cup-WertungToyota City (JPN) – Der zweite Platz in der WRC2 Challenger-Wertung bei der Rallye Japan reichte Nikolay Gryazin und seinem Beifahrer Konstantin Aleksandrov (Škoda Fabia RS Rally2), um die Gesamtführung in dieser Kategorie zu übernehmen. Vor dem Saisonfinale bei der Rallye Saudi-Arabien in drei Wochen liegen beide jeweils vier Punkte vor ihren Verfolgern in der Fahrer- und Beifahrerwertung. Die Rallye Japan war die letzte reine Asphaltveranstaltung der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2025. Die 20 Sonderprüfungen, die in den Wäldern der Regionen Aichi und Gifu ausgetragen wurden, führten überwiegend über schmale, kurvenreiche Straßen. Oftmals von Entwässerungsgräben, Felswänden oder sogar Betonmauern gesäumt, ließen sie keinen Raum für Fehler. Starker Regen während der letzten Etappe am Sonntag machte die Herausforderung noch größer.
Nikolay Gryazin aus Bulgarien und sein Beifahrer Konstantin Aleksandrov aus Kirgisistan, die in den Kategorien WRC2 und WRC2 Challenger antraten, meisterten die Herausforderung perfekt. Da sie erkannten, dass sie mit dem Tempo der späteren Sieger Alejandro Cachón/Borja Rozada nicht mithalten konnten, konzentrierte sich das Duo im Škoda Fabia RS Rally2 darauf, so viele Meisterschaftspunkte wie möglich zu sammeln. Nach der vierten Prüfung unterbrachen sie kurzzeitig die Siegesserie der Spanier und übernahmen die Führung in der WRC2. Doch bereits nach der nächsten Wertungsprüfung war die alte Reihenfolge wiederhergestellt und Nikolay Gryazin/Konstantin Aleksandrov lagen wieder auf dem zweiten Platz.
Nach der Etappe am Freitag lagen sie 12,1 Sekunden hinter den Führenden der Kategorie. Am Samstagabend war der Abstand auf 26,9 Sekunden angewachsen. „Ich gebe mein Bestes“, sagte Nikolay Gryazin. „Aber ich glaube, mehr als der zweite Platz ist nicht möglich.“ Dennoch gelang es der Besatzung des Škoda Fabia RS Rally2, das drittplatzierte Duo Jan Solans und Rodrigo Sanjuan auf Distanz zu halten. Sie bauten ihren Vorsprung auf ihre spanischen Rivalen bis zum Ziel auf 49,8 Sekunden aus. Mit jeweils 17 Meisterschaftspunkten übernahmen Nikolay Gryazin und Konstantin Aleksandrov die Gesamtführung in denWRC2 Challenger-Wertungen für Fahrer bzw. Beifahrer.
Dagegen hat sich für den Engländer Gus Greensmith und seinen schwedischen Beifahrer Jonas Andersson die lange Reise nach Japan nicht wirklich gelohnt. Am Freitagvormittag hatte Gus Greensmith mit Untersteuern des von RaceSeven eingesetzten Škoda Fabia RS Rally2 zu kämpfen. Einige Anpassungen während des Mittagsservices schienen zu helfen. „Ich bin mit dem Fortschritt zufrieden, wir haben am Nachmittag Druck gemacht“, sagte er nach Beendigung der Freitagsetappe auf dem vierten Platz der WRC2 liegend. Am nächsten Morgen verschlechterte sich die Situation jedoch erneut. Gus Greensmith/Jonas Andersson schieden aufgrund eines technischen Problems vor der zweiten Prüfung am Samstag aus.
Das Glück war eher auf der Seite zweier lokaler Škoda Teams. Hiroki Arai und sein Beifahrer Hiroki Tachikui brachten ihren vom R2R×YAHAGI Racing Team eingesetzten Fabia sowohl in der WRC2 als auch in der WRC2 Challenger-Kategorie auf den fünften Platz. Auf der sogenannten Power Stage fuhren sie sogar die schnellste WRC2-Zeit. Takuma Kamada/Yuichi Matsumoto beendeten die Veranstaltung auf dem siebten Platz in der WRC2. Außerdem gewannen sie die WRC Masters Cup-Wertung, die Fahrern ab 50 Jahren vorbehalten ist.
Das Finale der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2025 findet vom 25. bis 29. November statt, wenn die Rallye Saudi-Arabien zum ersten Mal Teil des WRC-Kalenders ist.
Zahl der Rallye: 4Während der WRC2-Titel bereits vergeben ist, wird in der letzten Runde der Saison der Champion der WRC2 Challenger ermittelt. Nach der Rallye Japan trennen den Führenden und den Zweitplatzierten in der WRC2 Challenger-Wertung nur vier Punkte. In der Fahrerwertung stehen sich Nikolay Gryazin (Škoda) und Roope Korhonen (Toyota) gegenüber. Ihre jeweiligen Beifahrer, Konstantin Aleksandrov und Anssi Viinikka, kämpfen mit dem gleichen Abstand um den Beifahrer-Titel. Da Jan Solans und sein Beifahrer Rodrigo Sanjuan nur drei Punkte zurückliegen, wird der Kampf um beide Titel bei der Rallye Saudi-Arabien bis zum Schluss spannend bleiben.
Rallye Japan (JPN), 6. bis 9. November 2025, Ergebnis WRC2 Challenger1. Alejandro Cachón/Borja Rozada (ESP/ESP), Toyota GR Yaris Rally2, 3:31:50,5 Stunden
2. Nikolay Gryazin/Konstantin Aleksandrov (BUL/KGZ), Škoda Fabia RS Rally2, +54,6 Sekunden3. Jan Solans/Rodrigo Sanjuan (ESP/ESP), Toyota GR Yaris Rally2, +1:44,4 Minuten
4. Heikki Kovalainen/Sae Kitagawa (FIN/JPN), Toyota GR Yaris Rally2, +4:09,4 Minuten
5. Hiroki Arai/Hiroki Tachikui (JPN/JPN), Škoda Fabia Rally2, +4:26,6 Minuten6. Diego Domínguez/Rogelio Peñate (PRY/ESP), Toyota GR Yaris Rally2, +4:40,1 Minuten
Gesamtwertung WRC2 Challenger/Fahrer (nach 13 von 14 Veranstaltungen)1. Nikolay Gryazin (BUL), Škoda, 94 Punkte2. Roope Korhonen (FIN), Toyota, 90 Punkte
3. Jan Solans (ESP), Toyota, 87 Punkte
4. Roberto Daprà (ITA), Škoda, 86 Punkte5. Robert Virves (EST), Škoda, 75 Punkte6. Kajetan Kajetanowicz (POL), Toyota, 72 Punkte
Škoda Auto
› steuert mit der Next Level Škoda Strategy erfolgreich durch das neue Jahrzehnt;
› strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts zu den drei absatzstärksten Marken in Europa zu gehören, mit einem attraktiven Angebot an BEV- und Hybrid-Fahrzeugen sowie Modellen mit Verbrennungsmotor, die Kunden das Beste aus beiden Welten bieten;
› erschließt gezielt Potenziale auf wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien, Vietnam und in der ASEAN-Region;
› bietet seinen Kunden aktuell zwölf Pkw-Modellreihen an: Fabia, Scala, Octavia, Superb, Kamiq, Karoq, Kodiaq, Elroq, Enyaq, Slavia, Kylaq und Kushaq;
› lieferte 2024 weltweit über 926.000 Fahrzeuge an Kunden aus;
› gehört seit mehr als 30 Jahren zum Volkswagen Konzern, einem der global erfolgreichsten Automobilhersteller;
› ist Teil der Markengruppe CORE. Dieser organisatorische Zusammenschluss der Volumenmarken des Volkswagen Konzerns verfolgt das Ziel, gemeinsam zu wachsen und die Gesamteffizienz der fünf Volumenmarken deutlich zu steigern;
› fertigt und entwickelt selbstständig Komponenten wie MEB-Batteriesysteme, Motoren und Getriebe für andere Marken des Volkswagen Konzerns;
› unterhält drei Standorte in Tschechien; hat Fertigungskapazitäten unter anderem in China, der Slowakei und Indien, vornehmlich über Konzernpartnerschaften, sowie in Vietnam und in der Ukraine mit einem lokalen Partner;
› beschäftigt circa 40.000 Mitarbeiter weltweit und ist auf rund 100 Märkten vertreten.
Die Škoda Auto Deutschland GmbH
› trat im September 1991 in den deutschen Markt ein.
› repräsentiert in Verbindung mit rund 1.100 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke Škoda in Deutschland.
› ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2024 wurden in Deutschland über 205.500 neue Škoda Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 7,3 Prozent. Damit war Škoda nicht nur im sechzehnten Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland, sondern hat seine Position unter den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.