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    Marken der Volkswagen Group wollen Fahrerassistenzsysteme mit Sensor- und Bilddaten aus Kundenfahrzeugen und realen Verkehrssituationen weiter optimieren.

    15. Januar 2026
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Lernen aus Daten: Volkswagen Group startet europaweite Initiative für mehr Verkehrssicherheit
15. Januar 2026

› Marken der Volkswagen Group wollen Fahrerassistenzsysteme mit Sensor- und Bilddaten aus Kundenfahrzeugen und realen Verkehrssituationen weiter optimieren
› Positiver Beitrag zur allgemeinen Verkehrssicherheit erwartet
› Voraussetzung ist grundsätzlich das Einverständnis der Kunden
› Ab Januar 2026 europaweit für rund 40 Länder geplant

Weiterstadt – Die Volkswagen Group will die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer in Europa weiter erhöhen. Nach erfolgreichen Erfahrungen in Deutschland erweitert der Konzern sein Programm zur Nutzung von Sensor- und Bilddaten aus Kundenfahrzeugen nun auf rund 40 europäische Länder – darunter auch Deutschland. Ziel ist es, Fahrerassistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen mit Daten aus realen Verkehrssituationen kontinuierlich zu optimieren. Kunden können von den dadurch erfolgenden Verbesserungen per Software-Aktualisierung im Fahrzeug profitieren. Die fortlaufend verbesserten Fahrfunktionen erhöhen den Fahrkomfort und tragen positiv zur allgemeinen Verkehrssicherheit bei. Voraussetzung ist das Einverständnis der Kunden – selbstverständlich unter Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Vorgaben. Der Start soll ab Januar 2026 zunächst mit Modellen der Marke Volkswagen Pkw erfolgen, dann schließen sich Cupra, Škoda, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi und Porsche an.

Die große Fahrzeugflotte aus der Volkswagen Group trägt schon heute zur Erhöhung der allgemeinen Verkehrssicherheit bei. Unter anderem generieren die Fahrzeuge mithilfe anonymisierter Schwarmdaten hochauflösende Karten. Das hilft Fahrzeugen beispielsweise bei der Spurführung auf Straßen ohne Fahrbahnmarkierung. Möglich sind auch präzise Fahrhinweise und Gefahreninformationen, die beispielsweise durch lokales Wetter eingegrenzt werden. Diese „Weisheit der Vielen“ macht den Straßenverkehr bereits heute für alle sicherer.

Um Fahrerassistenzsysteme kontinuierlich zu optimieren, wollen die Entwickler ab sofort auch Daten aus realen Fahrsituationen nutzen. Sie sind deutlich praxisnäher als Tests mit Prototypen oder Simulationen. Das Ziel: Die Assistenzfunktionen so zu gestalten, dass sie von Kunden als wirksam empfunden und idealerweise dauerhaft aktiviert werden. Denn aktive Systeme erhöhen die Sicherheit nicht nur für die Fahrenden selbst, sondern auch für alle Verkehrsteilnehmer in ihrer Umgebung.

Konkrete Datenübertragung in besonderen Situationen
Für ihre Arbeit konzentrieren sich die Entwickler auf besondere Situationen, in denen Fahrerassistenzsysteme besonders nützlich sind. Das können Verkehrssituationen mit Radfahrenden und Fußgängern sein, etwa Kreuzungsverkehr an einer Grundschule, oder auch belebte, unübersichtliche Supermarkt-Parkplätze.

Auslöser für die Datenübertragung können der Notbremsassistent, manuelle Vollbremsungen und plötzliche Ausweichmanöver sein. So sind bestimmte Sensor-, Funktions- und Bilddaten besonders relevant. Hierzu zählen Kamerabilder der Fahrzeugumgebung und Detektionsergebnisse der Umfeldsensorik, ebenso die Fahrtrichtung, Geschwindigkeit und Lenkwinkel. Informationen zu Wetter, Sicht- und Lichtbedingungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Ein exemplarisches Beispiel: Das Fahrzeug soll Bewegungen an Zebrastreifen und Bürgersteigen bestmöglich analysieren. Erkennt die Kamera Passantenbewegungen in Richtung Straße – etwa von spielenden Kindern – kann das Fahrzeug präventiv Bremsdruck aufbauen, um im Notfall noch schneller abbremsen zu können.

Eine dauerhafte Datenübertragung zu diesem Zweck findet nicht statt. Die Zustimmung der Kunden ist die grundlegende Voraussetzung für die Übertragung und Verarbeitung der Daten. Diese Zustimmung kann über verschiedene Wege erfolgen und wird von den Marken individuell ausgestaltet, zum Beispiel als Option im eigenen Kundenprofil. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Datenübertragung kann auch Fußgänger und Radfahrer betreffen
Die Datenerfassung und -übertragung kann auch andere Fahrzeuge oder Verkehrsteilnehmer wie Personen und Radfahrer aus dem direkten Umfeld betreffen. Das ist wichtig, da kamerabasierte Systeme Objekte bzw. Menschen auch unter widrigen Bedingungen optisch eindeutig klassifizieren und komplexe Verkehrssituationen korrekt bewerten müssen. Dabei werden alle datenschutzrechtlichen Vorgaben selbstverständlich beachtet. Individuelle Informationen über die Personen im Verkehrsumfeld sind nicht relevant.

Alle Interessierten können die Aufzeichnungsbedingungen und Datenschutzerklärungen zum jeweiligen Startzeitpunkt der Marken online auf den Landeswebseiten der Marken einsehen und weitere Auskünfte anfordern.


 
Škoda Auto
› steuert mit der Next Level Škoda Strategy erfolgreich durch das neue Jahrzehnt;
› strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts zu den drei absatzstärksten Marken in Europa zu gehören, mit einem attraktiven Angebot an BEV- und Hybrid-Fahrzeugen sowie Modellen mit Verbrennungsmotor, die Kunden das Beste aus beiden Welten bieten;
› erschließt gezielt Potenziale auf wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien, Vietnam und in der ASEAN-Region;
› bietet seinen Kunden aktuell zwölf Pkw-Modellreihen an: Fabia, Scala, Octavia, Superb, Kamiq, Karoq, Kodiaq, Elroq, Enyaq, Slavia, Kylaq und Kushaq;
› lieferte 2024 weltweit über 926.000 Fahrzeuge an Kunden aus;
› gehört seit mehr als 30 Jahren zum Volkswagen Konzern, einem der global erfolgreichsten Automobilhersteller;
› ist Teil der Markengruppe CORE. Dieser organisatorische Zusammenschluss der Volumenmarken des Volkswagen Konzerns verfolgt das Ziel, gemeinsam zu wachsen und die Gesamteffizienz der fünf Volumenmarken deutlich zu steigern;
› fertigt und entwickelt selbstständig Komponenten wie MEB-Batteriesysteme, Motoren und Getriebe für andere Marken des Volkswagen Konzerns;
› unterhält drei Standorte in Tschechien; hat Fertigungskapazitäten unter anderem in China, der Slowakei und Indien, vornehmlich über Konzernpartnerschaften, sowie in Vietnam und in der Ukraine mit einem lokalen Partner;
› beschäftigt circa 40.000 Mitarbeiter weltweit und ist auf rund 100 Märkten vertreten.

Die Škoda Auto Deutschland GmbH
› trat im September 1991 in den deutschen Markt ein.
› repräsentiert in Verbindung mit rund 1.100 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke Škoda in Deutschland.
› ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2025 wurden in Deutschland 226.472 neue Škoda Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 7,9 Prozent. Damit war Škoda nicht nur im siebzehnten Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland, sondern hat seine Position unter den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.