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    Der Škoda 1101 ‚Tudor‘ feiert sein 80-jähriges Jubiläum mit einer Sonderausstellung im Škoda Museum. Aufgrund seiner geschlossenen Karosserie mit zwei Türen wurde er bald als ‚Tudor‘ bekannt. Das Fahrzeug zeichnete sich durch seine Zuverlässigkeit, Kraftstoffeffizienz und seinen Komfort aus und war in mehr als 70 Ländern ein Erfolg. Das Škoda Museum widmet diesem legendären Modell vom 20. Januar bis zum 21. Mai 2026 eine Sonderausstellung.

    19. Januar 2026
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    Neben der gängigsten zweitürigen Karosserieform gab es auch eine viertürige Limousine, einen eleganten Roadster und das Tudor-Cabriolet mit versenkbarem Stoffverdeck. Das universelle Design ermöglichte auch praktische Lieferwagen, Kombimodelle und Krankenwagen.

    19. Januar 2026
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Der Škoda 1101 ‚Tudor‘ feiert sein 80-jähriges Jubiläum mit einer Sonderausstellung im Škoda Museum
19. Januar 2026

› Die Produktion dieses ersten Nachkriegsmodells begann vor 80 Jahren, im Jahr 1946
› Bis 1952 wurden 66.904 zivile Versionen und 4.237 Sonderausführungen produziert
› Am 20. Januar 2026 eröffnet das Škoda Museum eine Sonderausstellung, die dem legendären Modell Škoda 1101 ‚Tudor‘ gewidmet ist

Mladá Boleslav – Das erste Škoda Nachkriegsmodell ‚made in Mladá Boleslav‘ war im Frühjahr 1946 der Škoda 1101. Aufgrund seiner zweitürigen, geschlossenen Karosserie wurde er bald als ‚Tudor‘ bekannt. Das Fahrzeug zeichnete sich durch seine Zuverlässigkeit, Kraftstoffeffizienz und seinen Komfort aus und war in mehr als 70 Ländern ein Erfolg. Das Škoda Museum widmet diesem legendären Modell vom 20. Januar bis zum 21. Mai 2026 eine Sonderausstellung.

Das allererste Serienmodell des Škoda 1101 rollte am Montag, 6. Mai 1946, im Werk Mladá Boleslav vom Band. Er folgte auf die erfolgreichen Modelle Rapid und Popular, die Ende der 1930er Jahre für einen Produktions- und Verkaufsboom bei Škoda gesorgt hatten. In der schwierigen Nachkriegszeit überzeugte der 1101 durch seine robuste Bauweise, Zuverlässigkeit, die niedrigen Betriebskosten und seinen Fahrkomfort selbst auf schlechten Straßen. So fand er Kunden in Europa, Australien, Asien und Afrika.

Modernes Design und viele Varianten
Der Škoda 1101, eine viersitzige zweitürige Limousine mit etwas mehr als vier Metern Länge, verfügte über ein Rohrrahmenchassis mit Einzelradaufhängung an allen Rädern. Angetrieben wurde er von einem 1.089 cm³ großen OHV-Vierzylindermotor mit 32 PS (23,6 kW). Er erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h und verbrauchte im Durchschnitt 8,0 l/100 km – für seine Zeit sehr sparsam.

Ab 1948 wurde der modernisierte 1102 produziert. Neben einem anderen Kühlergrill und Stoßstangen bot er optional einen Viergang-Schalthebel an der Lenksäule anstelle des am Boden montierten Hebels. Bis 1952, als die Produktion des Škoda 1101/1102 eingestellt wurde, waren insgesamt 66.904 Zivilfahrzeuge gebaut worden. Neben der gängigsten zweitürigen Karosserieform gab es weitere Versionen, darunter eine viertürige Limousine, einen eleganten Roadster und das Tudor-Cabriolet mit versenkbarem Stoffverdeck. Das universelle Design ermöglichte auch praktische Lieferwagen, Krankenwagen und Kombimodelle. Darüber hinaus wurden mehr als viertausend Derivate für Sicherheitskräfte entwickelt, die als Škoda 1101 VO (militärisch offen) und Škoda 1101 P (Notfall) bezeichnet wurden.

Erfolg auf globalen Märkten und im Motorsport
Mehr als 65 Prozent der Škoda 1101/1102 gingen in den Export. Bis 1951 wurden sie in 76 Ländern verkauft, wobei Polen, die Niederlande, Belgien und Westdeutschland zu den wichtigsten Märkten gehörten . Der Tudor gelangte auch in weiter entfernte Länder wie Australien, Kanada, Indien, Marokko, Kenia und Südafrika.

Die Škoda Modellreihe 1101/1102 machte sich auch im Motorsport einen Namen. In Europa und Südamerika überzeugten die Fahrzeuge dank ihrer Zuverlässigkeit und Effizienz bei anspruchsvollen Rallyes und Rundstreckenrennen. Beim 24-Stunden-Rennen in Spa (Belgien) im Juli 1948 gewannen drei Tudors, die von einem lokalen Importeur gemeldet worden waren, ihre Klasse. Sie überquerten nach 1.972 Kilometern unter schwierigen, regnerischen Bedingungen kurz nacheinander die Ziellinie und sicherten sich die Plätze eins bis drei in ihrer Kategorie. In den 1950er Jahren setzte sich der Erfolg mit den Werks-Sondermodellen Škoda Sport und Supersport fort, die auf derselben technischen Basis beruhten.

Die Ausstellung bietet umfassenden Einblick in die bewegte Geschichte des Modells
Die Geschichte des Fahrzeug, das Škoda nach dem Zweiten Weltkrieg bei der Wiederaufnahme der Produktion und des weltweiten Exports half, ist Thema der Sonderausstellung ‚80 Jahre Škoda 1101 Tudor‘ im Škoda Museum. Die Ausstellung präsentiert typische und seltene Versionen des Modells, deren Geschichte anhand großformatiger Fototafeln erzählt wird. Mit historischen Filmaufnahmen und einzigartigen Artefakten bietet die Ausstellung sowohl für Liebhaber als auch für Familien viel Sehenswertes.

Das Škoda Museum wird erweitert
Die Dauerausstellung des Škoda Museums in Mladá Boleslav wird durch Sonderausstellungen und die Möglichkeit ergänzt, das kürzlich eröffnete Depot zu besuchen. Dort sind 23 größtenteils unrestaurierte Fahrzeuge in einzigartigen Produktionsanlagen aus dem Jahr 1906 untergebracht. Nach vorheriger Absprache kann eine Museumsführung mit einem Besuch der Produktionslinien in Mladá Boleslav sowie der Werke in Vrchlabí und Kvasiny oder mit einer Besichtigung des Geburtshauses von Ferdinand Porsche in Liberec-Vratislavice kombiniert werden. Weitere Informationen auf den Seiten des Škoda Museums bei Facebook oder Instagram.


 
Škoda Auto
› steuert mit der Next Level Škoda Strategy erfolgreich durch das neue Jahrzehnt;
› strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts zu den drei absatzstärksten Marken in Europa zu gehören, mit einem attraktiven Angebot an BEV- und Hybrid-Fahrzeugen sowie Modellen mit Verbrennungsmotor, die Kunden das Beste aus beiden Welten bieten;
› erschließt gezielt Potenziale auf wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien, Vietnam und in der ASEAN-Region;
› bietet seinen Kunden aktuell zwölf Pkw-Modellreihen an: Fabia, Scala, Octavia, Superb, Kamiq, Karoq, Kodiaq, Elroq, Enyaq, Slavia, Kylaq und Kushaq;
› lieferte 2024 weltweit über 926.000 Fahrzeuge an Kunden aus;
› gehört seit mehr als 30 Jahren zum Volkswagen Konzern, einem der global erfolgreichsten Automobilhersteller;
› ist Teil der Markengruppe CORE. Dieser organisatorische Zusammenschluss der Volumenmarken des Volkswagen Konzerns verfolgt das Ziel, gemeinsam zu wachsen und die Gesamteffizienz der fünf Volumenmarken deutlich zu steigern;
› fertigt und entwickelt selbstständig Komponenten wie MEB-Batteriesysteme, Motoren und Getriebe für andere Marken des Volkswagen Konzerns;
› unterhält drei Standorte in Tschechien; hat Fertigungskapazitäten unter anderem in China, der Slowakei und Indien, vornehmlich über Konzernpartnerschaften, sowie in Vietnam und in der Ukraine mit einem lokalen Partner;
› beschäftigt circa 40.000 Mitarbeiter weltweit und ist auf rund 100 Märkten vertreten.

Die Škoda Auto Deutschland GmbH
› trat im September 1991 in den deutschen Markt ein.
› repräsentiert in Verbindung mit rund 1.100 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke Škoda in Deutschland.
› ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2025 wurden in Deutschland 226.472 neue Škoda Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 7,9 Prozent. Damit war Škoda nicht nur im siebzehnten Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland, sondern hat seine Position unter den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.