› Škoda Fabia RS Rally2 Teams aus Finnland und Schweden zählen zu den Favoriten für den Sieg in der WRC2 bei der zweiten Runde der FIA Rallye-Weltmeisterschaft
› Die Finnen Mikko Heikkilä und Lauri Joona sowie Lokalmatador Isak Reiersen wollen ihre Spitzenergebnisse in der WRC2-Kategorie aus der Rallye Schweden des letzten Jahres wiederholen
› Mit 14 privaten Škoda Teams auf der Starterliste ist die tschechische Marke erneut die beliebteste unter den WRC2-Teilnehmern
Mladá Boleslav – Mit der Rallye Schweden (12.–15. Februar 2026) betritt die FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) das Winterwunderland. 14 Teilnehmer mit Škoda Fabia RS Rally 2 sind in der Kategorie WRC2 gemeldet. Zu den Anwärtern auf den WRC2-Sieg zählen Mikko Heikkilä/Kristian Temonen und Lauri Joona/Antti Linnaketo, beide aus Finnland, sowie das schwedische Duo Isak Reiersen/Stefan Gustavsson.
Die Rallye Schweden in Umeå im hohen Norden des Landes zeichnet sich durch ultraschnelle Waldwege aus, die vollständig mit Schnee und Eis bedeckt sind. Daher ist für die zweite Runde der WRC-Saison 2026 ein spezieller Reifentyp vorgeschrieben: Jeder Reifen ist mit 384 Spikes aus Wolfram ausgestattet. Gemäß den Vorschriften dürfen die Spikes eine Länge von 20 Millimetern nicht überschreiten.
Die Škoda Teams haben in den letzten Jahren bei der Rallye Schweden eine beeindruckende Erfolgsbilanz vorzuweisen: Sie gewannen die WRC2-Kategorie 2022, 2023 und erneut 2024. Auch dieses Mal wollen die Škoda Fahrer aus den nordischen Ländern diese Erfolgsserie fortsetzen. Mikko Heikkilä aus Finnland belegte im vergangenen Jahr den dritten Platz in der WRC2 und strebt ein weiteres Top-Ergebnis an. „Ich kann es kaum erwarten, diese fantastischen schnellen Etappen in Angriff zu nehmen. Mein Škoda Fabia RS Rally2 ist perfekt für diese Bedingungen geeignet“, sagt der 34-Jährige. Zusammen mit seinem Beifahrer Kristian Temonen bereitete er sich auf das einzige echte Winterevent im WRC Kalender vor, indem er im Januar in der finnischen Meisterschaft an der Arctic Lapland Rally teilnahm. Die Crew des Škoda Motorsport-Kundenteams TGS Worldwide erreichte den fünften Platz in der Gesamtwertung.
Lauri Joona, ein weiterer finnischer Fahrer, der nun am Steuer eines von TGS Worldwide eingesetzten Škoda Fabia RS Rally2 sitzt, feierte bei der letztjährigen Rallye Schweden den vierten Platz in der WRC2. Er und sein Beifahrer Antti Linnaketo nahmen nicht nur an der Arctic Lapland Rallye teil, sondern nutzten auch die SM Ralli Mikkeli als Vorbereitung. Mit einem vierten und einem zweiten Platz in der Gesamtwertung steigerte Lauri Joona seine Hoffnungen, WRC2-Punkte bei der Rallye Schweden zu holen. Isak Reiersen wird in seinem Škoda Fabia RS Rally2 des Teams JC Raceteknik die schwedische Flagge hochhalten. Zusammen mit Beifahrer Stefan Gustavsson will er die finnische Konkurrenz auf heimischem Boden schlagen.
Aber nicht nur nordische Rallye-Asse stehen vor der einzigartigen Herausforderung einer Rallye auf Schnee: Mattéo Chatillon/Maxence Cornuau kommen mit ihrem Škoda Fabia RS Rally2 aus Frankreich, ihre Markenkollegen Giovanni Trentin/Pietro Elia Ometto reisen aus Italien nach Umeå. Die Škoda Fahrer mit der längsten Anreise sind wohl Alejandro Mauro und Miguel Granados aus Mexiko sowie der Brasilianer Cristian Baumgart. Insgesamt stehen 14 Škoda Teams auf der Teilnehmerliste. Der Italiener Roberto Daprà und der Franzose Eric Camilli, die beim Saisonauftakt der Rallye Monte Carlo WRC2-Punkte holten, werden in Schweden jedoch nicht am Start sein.
Bei der Rallye Schweden wird der weiß-grüne Service-Truck von Škoda Motorsport erneut ein wichtiger Bestandteil des Serviceparks sein. Teams, die mit Škoda Fahrzeugen antreten, können dort Ersatzteile kaufen und Unterstützung von den Technikern von Škoda Motorsport erhalten. Dieser Service wird von Škoda Motorsport bei ausgewählten europäischen Läufen der FIA Rallye-Weltmeisterschaft und der FIA Rallye-Europameisterschaft angeboten.
Die Rallye Schweden beginnt am Donnerstagabend (12. Februar) mit einer 10,23 Kilometer langen Sonderprüfung, die an der berühmten Red Barn Arena in der Nähe der Stadt Umeå endet. Am Freitag müssen die Teams sieben Sonderprüfungen mit einer Gesamtlänge von 124,88 Kilometern bewältigen. Am Samstag folgen erneut sieben Prüfungen mit einer Gesamtlänge von 104,42 Kilometern. Drei Wertungsprüfungen über insgesamt 61,13 Kilometer bilden am Sonntag den Abschluss der Veranstaltung. Insgesamt beträgt die Wettbewerbsstrecke 300,66 Kilometer.
Wussten Sie, dass ...
... die Rallye Schweden erst 1965 zu einer Winterrallye wurde?
... sie 1950 zum ersten Mal stattfand, allerdings mitten im Sommer unter dem Namen ‚Rallye zur Mittsommernacht'?
... jedes Team eine Schaufel an Bord haben muss, um sein Fahrzeug im Falle eines Ausrutschers aus dem Schnee ausgraben zu können?
… Pavel Sibera/Petr Gross 1993 mit einem Škoda Favorit 136L ihre Klasse gewonnen haben?
Wertung WRC2/Fahrer (nach 1 von 14 Veranstaltungen)
1. Léo Rossel (FRA), Citroën, 25 Punkte
2. Roberto Daprà (ITA), Škoda, 17 Punkte
3. Arthur Pelamourgues (FRA), Hyundai, 15 Punkte
4. Eric Camilli (FRA), Škoda, 12 Punkte
5. Chris Ingram (GBR), Toyota, 10 Punkte
FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2026
Rallye Monte Carlo, 22. – 25. Januar
Rallye Schweden, 12. – 15. Februar
Safari-Rallye Kenia, 12. – 15. März
Rallye Kanarische Inseln (ESP), 23. – 26. April
Rallye Portugal, 7. – 10. Mai
Akropolis-Rallye Griechenland, 25. – 28. Juni
Estland-Rallye, 16. – 19. Juli
Finnland-Rallye, 30. Juli – 2. August
Rallye Paraguay, 27. – 30. August
Rallye Chile Bio Bío, 10. – 13. September
Rallye Italien Sardinien, 1. – 4. Oktober
Rallye Saudi-Arabien, 11. – 14. November
Škoda Auto
› steuert mit der Next Level Škoda Strategy erfolgreich durch das neue Jahrzehnt;
› strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts zu den drei absatzstärksten Marken in Europa zu gehören, mit einem attraktiven Angebot an BEV- und Hybrid-Fahrzeugen sowie Modellen mit Verbrennungsmotor, die Kunden das Beste aus beiden Welten bieten;
› erschließt gezielt Potenziale auf wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien, Vietnam und in der ASEAN-Region;
› bietet seinen Kunden aktuell zwölf Pkw-Modellreihen an: Fabia, Scala, Octavia, Superb, Kamiq, Karoq, Kodiaq, Elroq, Enyaq, Slavia, Kylaq und Kushaq;
› lieferte 2025 weltweit über 1.040.000 Fahrzeuge an Kunden aus;
› gehört seit mehr als 30 Jahren zum Volkswagen Konzern, einem der global erfolgreichsten Automobilhersteller;
› ist Teil der Markengruppe CORE. Dieser organisatorische Zusammenschluss der Volumenmarken des Volkswagen Konzerns verfolgt das Ziel, gemeinsam zu wachsen und die Gesamteffizienz der fünf Volumenmarken deutlich zu steigern;
› fertigt und entwickelt selbstständig Komponenten wie MEB-Batteriesysteme, Motoren und Getriebe für andere Marken des Volkswagen Konzerns;
› unterhält drei Standorte in Tschechien; hat Fertigungskapazitäten unter anderem in China, der Slowakei und Indien, vornehmlich über Konzernpartnerschaften, sowie in Vietnam und in der Ukraine mit einem lokalen Partner;
› beschäftigt circa 40.000 Mitarbeiter weltweit und ist auf rund 100 Märkten vertreten.
Die Škoda Auto Deutschland GmbH
› trat im September 1991 in den deutschen Markt ein.
› repräsentiert in Verbindung mit rund 1.100 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke Škoda in Deutschland.
› ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2025 wurden in Deutschland 226.472 neue Škoda Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 7,9 Prozent. Damit war Škoda nicht nur im siebzehnten Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland, sondern hat seine Position unter den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.