› Unbeeindruckt von einem der nassesten Events der jüngeren Geschichte gewinnen Robert Virves/Jakko Viilo aus Estland die WRC2-Kategorie bei der dritten Runde der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2026› Ebenfalls mit einem Škoda Fabia RS Rally2 fahren Fabrizio Zaldivar aus Paraguay und sein italienischer Beifahrer Marcelo Der Ohannesian als Dritte auf das WRC2-Podium› Sieben private Škoda Teams, darunter der ehemalige WRC2-Champion Andreas Mikkelsen und Beifahrer Jørn Listerud, landen unter den Top 10 der WRC2Naivasha (KEN) – Zwei Škoda Fabia RS Rally2 Crews standen bei der Safari Rallye Kenia auf dem WRC2-Podium. Robert Virves und sein Beifahrer Jakko Viilo vom Team Toksport WRT gewannen die Kategorie bei ihrem Debüt bei diesem ostafrikanischen Klassiker. Fabrizio Zaldivar und Marcelo Der Ohannesian sicherten sich unterdessen den dritten Platz für das Team RaceSeven. Der zweifache WRC2-Champion Andreas Mikkelsen startete sein Comeback bei der tschechischen Marke mit einem vierten Platz. Die Safari-Rallye Kenia wurde erneut ihrem Ruf als härteste Veranstaltung der FIA Rallye-Weltmeisterschaft gerecht. Die felsigen Abschnitte und der tiefe Fesh-Fesh-Sand bescherten fast allen Teilnehmern technische Probleme und Reifenpannen. An anderer Stelle verwandelte starker Regen die Straßen des Great Rift Valley in der Nähe des Naivasha-Sees in Schlammbäder, die sich teilweise über Hunderte von Metern erstreckten. Die Bedingungen waren so schlecht, dass die Organisatoren die Sonderprüfungen „Camp Moran 2“ und „Sleeping Warrior 2“ für das WRC2-Feld als unbefahrbar einstuften.
Andreas Mikkelsen, der WRC2-Champion der Jahre 2021 und 2023, war zum Team Toksport WRT zurückgekehrt und hatte sich sehr auf sein Debüt bei der Rallye in Ostafrika gefreut. „Ich bin hierhergekommen, um das Safari-Erlebnis in vollen Zügen zu genießen, und ich wäre unter diesen Bedingungen liebend gerne die berühmte ‚Sleeping Warrior‘-Prüfung gefahren“, scherzte der Norweger. Erstmals unterstützt von Beifahrer Jørn Listerud verlor Mikkelsen bereits in der allerersten Prüfung fast zwei Minuten. „Die Windschutzscheibe war voller Schlamm, weil uns die Scheibenwaschflüssigkeit ausgegangen war“, erklärte er.
Die Toksport-WRT-Teamkollegen Robert Virves/Jakko Viilo hingegen zeigten bei ihrem Debüt bei der Safari-Rallye Kenia eine beeindruckende Leistung. Das Škoda Fabia RS Rally2-Duo blieb von Pannen verschont und hielt den Anschluss an die frühen Spitzenreiter. Als diese auf der Freitagsetappe Probleme bekamen, kletterten die Esten an die Spitze der WRC2-Wertung. Von der ersten Prüfung nach der Mittagspause am Freitag bis zum Samstagabend bauten sie ihren Vorsprung auf fast eine Minute aus. Sie blieben von größeren Problemen verschont, insbesondere während der zweiten Etappe, als Ausfälle das Feld nach jeder Prüfung ausdünnten. Mit angepasstem Tempo sicherten sie sich ihren Vorsprung. „Das ist eine der schlimmsten Situationen, in denen man sich befinden kann, denn dann fängt man an, nach Dingen zu suchen und zu lauschen, auf die man normalerweise nicht achten würde“, beschrieb Robert Virves den Stress, an der Spitze zu liegen.
Der 25-Jährige behielt jedoch die Nerven und behauptete seine Führung auch während der letzten Prüfungen am Sonntag. „Es ist ein unglaubliches Gefühl. Ich war kein großer Fan davon, hierher zu kommen, aber ich glaube, wir haben die echte Safari erlebt. Dass wir ohne Probleme durchgekommen sind, verdanken wir der unglaublichen Leistung des Teams“, sagte Robert Virves nach dem zweiten WRC2-Sieg seiner Karriere. Er führt nun die Gesamtwertung der Kategorie punktgleich mit den WRC2-Siegern der Rallye Monte Carlo, Léo Rossel, und der Rallye Schweden, Roope Korhonen, an.
Ein weiteres Škoda Fabia RS Rally2-Team, das es schaffte, Probleme zu vermeiden, waren Fabrizio Zaldivar und sein Beifahrer Marcelo Der Ohannesian. Der dritte Platz im Ziel war die wohlverdiente Belohnung für das paraguayisch-italienische Duo vom Team RaceSeven. „Es war ein hartes Wochenende; wir haben jeden Tag hart gekämpft. Aber wir haben Fehler vermieden und hatten keine Reifenpannen“, berichtete Fabrizio Zaldivar. Ihr Vorsprung auf die viertplatzierten Andreas Mikkelsen und Jørn Listerud schrumpfte von über einer Minute nach der ersten Wertungsprüfung auf nur noch 10,7 Sekunden im Ziel. „Um ehrlich zu sein, ist es eine ziemliche Herausforderung, gegen Andreas zu kämpfen. Er ist ein Fahrer, zu dem ich zu Beginn meiner Karriere aufgeschaut habe“, fügte Fabrizio Zaldivar hinzu.
Tatsächlich erzielte Andreas Mikkelsen mehr Etappensiege in der WRC2 als jeder andere Fahrer. Der von Toksport WRT eingesetzte Škoda Fabia RS Rally2 wurde nach acht der insgesamt 18 Etappen, die tatsächlich für die WRC2-Teilnehmer ausgetragen wurden, als schnellster in seiner Kategorie geführt. „Nach unserem Zeitverlust am Donnerstag gab es im Grunde zu viel aufzuholen. Es gibt viele positive Aspekte mitzunehmen, auch wenn das Ergebnis nicht das war, das wir uns gewünscht hatten“, sagte Andreas Mikkelsen zusammenfassend nach seinem ersten Start beim ostafrikanischen Rallye-Klassiker.
Insgesamt sahen nur zehn WRC2-Teilnehmer die Ziellinie, darunter sieben Škoda Teams. Daniel Chwist und Kamil Heller aus Polen, die für das Eurosol Racing Team Hungary an den Start gingen, sicherten sich den sechsten Platz, gefolgt von den einheimischen Duos Karan Patel/Tauseef Khan und Aakif Virani/Zahir Shah. Samman Singh Vohra und sein britischer Beifahrer Drew Sturrock rundeten das beeindruckende WRC2-Ergebnis für die tschechische Marke mit dem neunten Platz ab.
Nach dem unerbittlichen Schotter Ostafrikas wechselt die FIA Rallye-Weltmeisterschaft nun auf europäischen Asphalt. Die Mittelmeerküstenstadt Rijeka ist vom 10. bis 12. April Austragungsort der Rallye Kroatien, der vierten Runde der Saison.
Zahl der Rallye: 5Auch dank der hohen Ausfallquote bei den Rally1-Fahrzeugen belegten Robert Virves und sein Beifahrer Jakko Viilo im Škoda Fabia RS Rally2 den fünften Platz in der Gesamtwertung – eines der besten Ergebnisse, das je von einem WRC2-Teilnehmer erzielt wurde.
Safari-Rallye Kenia (KEN), 12. bis 15. März 2026, 3. Runde der FIA Rallye-Weltmeisterschaft, Ergebnis WRC21. Robert Virves/Jakko Viilo (EST/EST), Škoda Fabia RS Rally2, 3:27:44,3 Stunden2. Gus Greensmith/Jonas Andersson (GBR/SWE), Toyota GR Yaris Rally2, +30,3 Sekunden
3. Fabrizio Zaldivar/Marcelo Der Ohannesian (PAR/ITA), Škoda Fabia RS Rally2, +41,3 Sekunden4. Andreas Mikkelsen/Jørn Listerud (NOR/NOR), Škoda Fabia RS Rally2, +52,0 Sekunden5. Diego Domínguez/Rogelio Peñate (PAR/ESP), Toyota GR Yaris Rally2, +1:49,7 Minuten
6. Daniel Chwist/Kamil Heller (POL/POL), Škoda Fabia RS Rally2, +33:58,0 MinutenWertung WRC2/Fahrer (nach 3 von 14 Veranstaltungen)1. Robert Virves (EST), Škoda, 25 Punkte 2. Roope Korhonen (FIN), Toyota, 25 Punkte
3. Léo Rossel (FRA), Citroën, 25 Punkte
4. Gus Greensmith (GBR), Toyota, 17 Punkte
5. Roberto Daprà (ITA), Škoda, 17 Punkte6. Teemu Suninen (FIN), Toyota, 17 Punkte
Škoda Auto
› steuert mit der Next Level Škoda Strategy erfolgreich durch das neue Jahrzehnt;
› strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts zu den drei absatzstärksten Marken in Europa zu gehören, mit einem attraktiven Angebot an BEV- und Hybrid-Fahrzeugen sowie Modellen mit Verbrennungsmotor, die Kunden das Beste aus beiden Welten bieten;
› erschließt gezielt Potenziale auf wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien, Vietnam und in der ASEAN-Region;
› bietet seinen Kunden aktuell zwölf Pkw-Modellreihen an: Fabia, Scala, Octavia, Superb, Kamiq, Karoq, Kodiaq, Elroq, Enyaq, Slavia, Kylaq und Kushaq;
› lieferte 2025 weltweit über 1.040.000 Fahrzeuge an Kunden aus;
› gehört seit mehr als 30 Jahren zum Volkswagen Konzern, einem der global erfolgreichsten Automobilhersteller;
› ist Teil der Markengruppe CORE. Dieser organisatorische Zusammenschluss der Volumenmarken des Volkswagen Konzerns verfolgt das Ziel, gemeinsam zu wachsen und die Gesamteffizienz der fünf Volumenmarken deutlich zu steigern;
› fertigt und entwickelt selbstständig Komponenten wie MEB-Batteriesysteme, Motoren und Getriebe für andere Marken des Volkswagen Konzerns;
› unterhält drei Standorte in Tschechien; hat Fertigungskapazitäten unter anderem in China, der Slowakei und Indien, vornehmlich über Konzernpartnerschaften, sowie in Vietnam und in der Ukraine mit einem lokalen Partner;
› beschäftigt circa 40.000 Mitarbeiter weltweit und ist auf rund 100 Märkten vertreten.
Die Škoda Auto Deutschland GmbH
› trat im September 1991 in den deutschen Markt ein.
› repräsentiert in Verbindung mit rund 1.100 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke Škoda in Deutschland.
› ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2025 wurden in Deutschland 226.472 neue Škoda Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 7,9 Prozent. Damit war Škoda nicht nur im siebzehnten Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland, sondern hat seine Position unter den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.