› Die ehemaligen WRC2-Meister Andreas Mikkelsen und Emil Lindholm treten erneut gemeinsam als Teamkollegen und Favoriten auf den Sieg im Škoda Fabia RS Rally2 an
› Die Škoda Fabia RS Rally2-Piloten Eric Camilli aus Frankreich und Roberto Daprà aus Italien gehören ebenfalls zu den Top-Anwärtern im WRC2-Feld
› Nach den Läufen in Monte Carlo, Schweden und Kenia ist die Rallye Kroatien die erste richtige Asphaltveranstaltung der FIA-Rallye Weltmeisterschaft 2026
Mladá Boleslav, 8. April 2026 – Als vierte Runde der Saison bietet die Rallye Kroatien (9. bis 12. April 2026) erneut eine neue Riege von Podiumskandidaten in der WRC2-Kategorie. Die Sieger der Rallye Monte Carlo in der WRC2, Léo Rossel und Roope Korhonen, die bei der Rallye Schweden mit ihrem ersten Platz in der WRC2-Wertung 25 Punkte holten, werden wieder am Start sein. Bei dem Versuch einen weiteren WRC2-Lauf zu gewinnen, müssen sich beide gegen vier Škoda Fabia RS Rally2-Fahrer behaupten: die ehemaligen WRC2-Champions Andreas Mikkelsen und Emil Lindholm sowie Roberto Daprà und Eric Camilli. Der Škoda Fabia RS Rally2-Fahrer Robert Virves, der kürzlich die WRC2-Wertung bei der Safari-Rallye Kenia gewann, wird nicht an den Start gehen.
Nach einer einjährigen Pause kehrt die Rallye Kroatien in die Rallye-Weltmeisterschaft zurück. Diesmal findet die Veranstaltung in der Mittelmeer-Hafenstadt Rijeka statt in Zagreb statt. Entsprechend hat sich die Strecke von kleinen Wegen durch Ackerland hin zu griffigen Küstenstraßen und Bergpässen in den Regionen Kvarner-Bucht und Istrien gewandelt, doch die Rallye bleibt eine reine Asphaltveranstaltung. Während sich der Servicepark nun auf dem historischen Automotodrom Grobnik befindet, müssen die Teams 20 Wertungsprüfungen über 300,28 Kilometer bewältigen.
Andreas Mikkelsen, der sich einen von Toksport WRT eingesetzten Škoda Fabia RS Rally2 mit seinem norwegischen Landsmann Jørn Listerud teilt, hat seit 2021 nicht mehr mit einem Rally2-Auto an der Rallye Kroatien teilgenommen. Nach dem vierten Platz in der WRC2 bei der Safari Rallye Kenia strebt er nun eine hohe Punktzahl an. „Ich liebe Kroatiens anspruchsvolle Asphaltstraßen“, blickt der WRC2-Champion von 2021 und 2023 voraus.
Wie bei der bevorstehenden Rallye Kroatien war Andreas Mikkelsen bereits in den Jahren 2022 und 2023 Teamkollege von Emil Lindholm bei Toksport. Emil Lindholm, der erstmals mit dem Beifahrer Gabriel Morales aus Brasilien startet, belegte bereits zweimal den dritten Platz in der WRC2 bei der Rallye Kroatien. Die diesjährige Veranstaltung markiert den Start seiner Saison 2026. „Aus diesem Grund ist es unerlässlich, ein gutes Ergebnis zu erzielen“, sagt der Finne, der 2022 den WRC2-Titel in einem von Toksport WRT eingesetzten Škoda Fabia Rally2 evo gewann.
Vor zwei Jahren erreichten Roberto Daprà und Beifahrer Luca Guglielmetti den siebten Platz in der WRC2 bei der Rallye Kroatien. In dieser Saison fuhren die Italiener mit ihrem Škoda Fabia RS Rally2 vom Delta Rally Team bei der Rallye Monte Carlo auf den zweiten Platz in der Kategorie. Danach haben sie die Läufe in Schweden und Kenia ausgelassen. Mit einem guten Ergebnis könnte der Asphaltspezialist Roberto Daprà die Führung in der WRC2-Fahrerwertung übernehmen.
Ebenfalls stark auf Asphalt ist Eric Camilli. Zusammen seinem französischen Landsmann Thibault De La Haye als Beifahrer führte er bei der Rallye Monte Carlo zeitweise die WRC2 an und belegte schließlich den vierten Platz. Mit einem Škoda Fabia RS Rally2 des Teams Orsák Rally Sport gehört das Duo zu den Favoriten auf einen Podiumsplatz in der WRC2. Ebenfalls in der WRC2 am Start sind die Škoda Crews Viliam Prodan/Marko Stiperski aus Kroatien und Uğur Soylu/Onur Vatansever aus der Türkei.
Die Rallye Kroatien beginnt am Donnerstag (9. April) um 18:30 Uhr Ortszeit mit dem zeremoniellen Start in Rijeka. Richtig los geht es am Freitag, wenn acht Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 126,86 Kilometern anstehen. Am Samstag folgen acht Wertungsprüfungen über 115,96 Kilometer. Auf der letzten Etappe am Sonntag folgen vier weitere Prüfungen mit einer Gesamtlänge von 57,46 Kilometern. Die Sieger werden um 16:00 Uhr auf dem Podium in Opatija gefeiert.
Wussten Sie schon, dass…
… die Rallye Kroatien 1974 zum ersten Mal im ehemaligen Jugoslawien unter dem Namen INA Delta TLX Rally stattfand?
... die Veranstaltung bereits von 2021 bis 2024 Teil der FIA Rallye-Weltmeisterschaft war? Im letzten Jahr zählte die Rallye zur FIA Rallye-Europameisterschaft.
… die Wertungsprüfungen auf einer Mischung aus schnellen und kurvenreichen Asphaltstrecken mit unterschiedlichen Belägen ausgetragen werden, von holprig bis glatt?
Wertung WRC2/Fahrer (nach 3 von 14 Läufen)
1. Robert Virves (EST), Škoda, 25 Punkte
2. Roope Korhonen (FIN), Toyota, 25 Punkte
3. Léo Rossel (FRA), Citroën, 25 Punkte
4. Roberto Daprà (ITA), Škoda, 17 Punkte
5. Gus Greensmith (GBR), Toyota, 17 Punkte
6. Teemu Suninen (FIN), Toyota, 17 Punkte
Gesamtwertung WRC2/Teams (nach 3 von 14 Läufen)
1. Toksport WRT, Škoda, 42 Punkte
2. Lancia Corse HF, Lancia, 42 Punkte
3. M-Sport Ford World Rally Team, Ford, 25 Punkte
FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2026
Rallye Monte Carlo, 22. – 25. Januar
Rallye Schweden, 12. – 15. Februar
Safari-Rallye Kenia, 12. – 15. März
Rallye Kroatien, 9. – 12. April
Rallye Kanarische Inseln (ESP), 23. – 26. April
Rallye Portugal, 7. – 10. Mai
Akropolis-Rallye Griechenland, 25. – 28. Juni
Estland-Rallye, 16. – 19. Juli
Rallye Finnland, 30. Juli – 2. August
Rallye Paraguay, 27. – 30. August
Rallye Chile Bio Bío, 10. – 13. September
Rallye Italien Sardinien, 1. – 4. Oktober
Rallye Saudi-Arabien, 11. – 14. November
Škoda Auto
› steuert mit der Next Level Škoda Strategy erfolgreich durch das neue Jahrzehnt;
› strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts zu den drei absatzstärksten Marken in Europa zu gehören, mit einem attraktiven Angebot an BEV- und Hybrid-Fahrzeugen sowie Modellen mit Verbrennungsmotor, die Kunden das Beste aus beiden Welten bieten;
› erschließt gezielt Potenziale auf wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien, Vietnam und in der ASEAN-Region;
› bietet seinen Kunden aktuell zwölf Pkw-Modellreihen an: Fabia, Scala, Octavia, Superb, Kamiq, Karoq, Kodiaq, Elroq, Enyaq, Slavia, Kylaq und Kushaq;
› lieferte 2025 weltweit über 1.040.000 Fahrzeuge an Kunden aus;
› gehört seit mehr als 30 Jahren zum Volkswagen Konzern, einem der global erfolgreichsten Automobilhersteller;
› ist Teil der Markengruppe CORE. Dieser organisatorische Zusammenschluss der Volumenmarken des Volkswagen Konzerns verfolgt das Ziel, gemeinsam zu wachsen und die Gesamteffizienz der fünf Volumenmarken deutlich zu steigern;
› fertigt und entwickelt selbstständig Komponenten wie MEB-Batteriesysteme, Motoren und Getriebe für andere Marken des Volkswagen Konzerns;
› unterhält drei Standorte in Tschechien; hat Fertigungskapazitäten unter anderem in China, der Slowakei und Indien, vornehmlich über Konzernpartnerschaften, sowie in Vietnam und in der Ukraine mit einem lokalen Partner;
› beschäftigt circa 40.000 Mitarbeiter weltweit und ist auf rund 100 Märkten vertreten.
Die Škoda Auto Deutschland GmbH
› trat im September 1991 in den deutschen Markt ein.
› repräsentiert in Verbindung mit rund 1.100 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke Škoda in Deutschland.
› ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2025 wurden in Deutschland 226.472 neue Škoda Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 7,9 Prozent. Damit war Škoda nicht nur im siebzehnten Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland, sondern hat seine Position unter den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.