› Auf den Asphaltprüfungen der fünften Runde der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2026 kämpfen zehn private Škoda Teams um WRC2-Punkte
› Als Vierter und Fünfter in der WRC2-Gesamtwertung sind Robert Virves von Toksport WRT und Roberto Daprà vom Delta Rally Team die bestplatzierten Škoda Fabia RS Rally2-Fahrer
› Auch der ehemalige WRC2-Champion Emil Lindholm sowie die Asphaltspezialisten Eric Camilli und Jan Solans setzen auf den Škoda Fabia RS Rally2
Mladá Boleslav – Die FIA Rallye-Weltmeisterschaft steht innerhalb von nur zwei Wochen vor ihrer zweiten Asphalt-Rallye. Die Wertungsprüfungen der Rallye Kanarische Inseln – Rallye Spanien (23.–26. April 2026) dürften jedoch deutlich glatter und sauberer sein als die Strecken der kürzlich ausgetragenen Rallye Kroatien. Die Notwendigkeit eines äußerst präzisen Fahrstils favorisiert in der Regel die Fahrer aus Südeuropa. Mindestens vier Škoda Fabia RS Rally2-Teams reisen mit dem realistischen Ziel eines Podiumsplatzes auf die Insel Gran Canaria.
Nach vier Läufen der WRC2-Saison belegt Robert Virves vom Kundenteam Toksport WRT den vierten Platz in der Gesamtwertung der Kategorie. Der 25-Jährige und sein Beifahrer Jakko Viilo gewannen gemeinsam die WRC2 bei der Safari-Rallye Kenia, der wohl härtesten Schotterveranstaltung des Jahres. Robert Virves wird den Einsatz auf den Kanarischen Inseln vor allem dazu nutzen, seine Fahrkünste auf Asphalt zu verbessern. Daher sammeln die Esten keine Punkte in der WRC2-Fahrer- und Beifahrerwertung, sondern ausschließlich für die WRC2-Teamwertung.
Der in der Gesamtwertung fünftplatzierte Roberto Daprà hingegen jagt weitere WRC2-Punkte. Der 24 Jahre alte Italiener teilt sich einen Škoda Fabia RS Rally2 des Delta Rally Teams mit Beifahrer Luca Guglielmetti. Bei der letztjährigen Rallye Kanarische Inseln – Rallye Spanien erreichten sie den siebten Rang in der WRC2. Dieses Mal streben sie eine noch bessere Platzierung an. Gleiches gilt für Emil Lindholm, der im vergangenen Jahr als Sechster in der WRC2 ins Ziel kam. Der ehemalige WRC2-Champion aus Finnland, der auf die Ansagen des Brasilianers Gabriel Morales hört, tritt ebenfalls für das Team Toksport WRT an.
Von Küstenstraßen bis hin zu den bergauf führenden Prüfungen im Inselinneren – die Rallye Kanarische Inseln – Rallye Spanien verlangt von den Teilnehmern absolute Präzision. Die kurvigen und schmalen Straßen Gran Canarias bieten aufgrund ihres abrasiven, vulkanischen Asphalts extrem viel Grip. Sie sind ideal für einen sauberen Fahrstil, für den Südeuropäer bekannt sind. Zu ihnen gehören das französische Duo Eric Camilli/Thibault De La Haye (Eurosol Racing Team Hungary Škoda Fabia RS Rally2) sowie die beiden Italiener Giovanni Trentin/Pietro Elia Ometto (MT Racing Škoda Fabia RS Rally2). Jan Solans und Beifahrer Rodrigo Sanjuán (PH.Ph Škoda Fabia RS Rally2) vertreten die spanische Flagge.
Ein ‚Geheimfavorit‘ in dieser Konstellation ist Alexey Lukyanuk. Der 45 Jahre alte ehemalige FIA Rallye-Europameister kehrt nach einer fünfjährigen Pause in die Weltmeisterschaft zurück. Er hat die Rallye auf den Kanarischen Inseln viermal gewonnen, als sie noch Teil der FIA Rallye-Europameisterschaft war. Nach drei Jahren sitzt er wieder am Steuer eines Škoda Fabia RS Rally2 und hört diesmal auf Beifahrer Yuriy Kulikov. Ein weiterer Fahrer mit dem Hauptziel, seine Fahrkünste auf Asphalt zu verbessern, ist Mille Johansson aus Schweden. Er teilt sich einen Škoda Fabia RS Rally2 mit Johan Grönvall, der ihn im vergangenen Jahr zum Titel in der FIA Junioren-Rallye-Weltmeisterschaft geführt hat. Ebenfalls als amtierende Champions am Start sind Miguel Granados und Beifahrer Marc Martí. Das mexikanisch-spanische Škoda Duo will seinen Titelgewinn im WRC Masters Cup verteidigen. Insgesamt stehen zehn Škoda Crews auf der WRC2 Teilnehmerliste der Rallye Kanarische Inseln – Rallye Spanien.
Die Rallye Kanarische Inseln – Rallye Spanien umfasst 18 Wertungsprüfungen über insgesamt 322,61 Kilometer. Am Donnerstag (23. April) eröffnet eine spektakuläre Showprüfung auf dem Circuito Islas Canarias die Veranstaltung. 17 Wertungsprüfungen – die längste davon über 28,90 Kilometer – folgen am Freitag, Samstag und Sonntag. Die Sieger werden am Sonntagnachmittag (14:45 Uhr Ortszeit) auf dem Podium gefeiert.
Wussten Sie, dass ...
… die Veranstaltung ihr goldenes Jubiläum feiert? Sie fand erstmals 1977 statt und war jahrzehntelang Teil der FIA Rallye-Europameisterschaft, bevor sie 2025 in die FIA Rallye Weltmeisterschaft aufstieg.
... die Rallye zum Circuito Islas Canarias zurückkehrt, wo die Stars der WRC Seite an Seite in einem stadionähnlichen Showdown antreten werden, der an das legendäre ‚Race of Champions‘ erinnert?
… das Wetter die Reifenwahl oft extrem erschwert, da an der Küste die Sonne scheint, während die hochgelegenen Bergprüfungen häufig von unerwarteten Regenschauern heimgesucht werden?
Gesamtwertung WRC2/Fahrer (nach 4 von 14 Veranstaltungen)
1. Léo Rossel (FRA), Citroën, 42 Punkte
2. Roope Korhonen (FIN), Toyota, 35 Punkte
3. Yohan Rossel (FRA), Lancia, 27 Punkte
4. Robert Virves (EST), Škoda, 25 Punkte
5. Roberto Daprà (ITA), Škoda, 25 Punkte
Gesamtwertung WRC2/Teams (nach 4 von 14 Läufen)
1. Lancia Corse HF, Lancia, 84 Punkte
2. Toksport WRT, Škoda, 67 Punkte
3. M-Sport Ford World Rally Team, Ford, 45 Punkte
FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2026
Rallye Monte Carlo, 22. – 25. Januar
Rallye Schweden, 12. – 15. Februar
Safari-Rallye Kenia, 12. – 15. März
Rallye Kroatien, 9. – 12. April
Rallye Kanarische Inseln (ESP), 23. – 26. April
Rallye Portugal, 7. – 10. Mai
Akropolis-Rallye Griechenland, 25. – 28. Juni
Estland-Rallye, 16. – 19. Juli
Rallye Finnland, 30. Juli – 2. August
Rallye Paraguay, 27. – 30. August
Rallye Chile Bio Bío, 10. – 13. September
Rallye Italien Sardinien, 1. – 4. Oktober
Rallye Saudi-Arabien, 11. – 14. November
Škoda Auto
› steuert mit der Next Level Škoda Strategy erfolgreich durch das neue Jahrzehnt;
› strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts zu den drei absatzstärksten Marken in Europa zu gehören, mit einem attraktiven Angebot an BEV- und Hybrid-Fahrzeugen sowie Modellen mit Verbrennungsmotor, die Kunden das Beste aus beiden Welten bieten;
› erschließt gezielt Potenziale auf wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien, Vietnam und in der ASEAN-Region;
› bietet seinen Kunden aktuell zwölf Pkw-Modellreihen an: Fabia, Scala, Octavia, Superb, Kamiq, Karoq, Kodiaq, Elroq, Enyaq, Slavia, Kylaq und Kushaq;
› lieferte 2025 weltweit über 1.040.000 Fahrzeuge an Kunden aus;
› gehört seit mehr als 30 Jahren zum Volkswagen Konzern, einem der global erfolgreichsten Automobilhersteller;
› ist Teil der Markengruppe CORE. Dieser organisatorische Zusammenschluss der Volumenmarken des Volkswagen Konzerns verfolgt das Ziel, gemeinsam zu wachsen und die Gesamteffizienz der fünf Volumenmarken deutlich zu steigern;
› fertigt und entwickelt selbstständig Komponenten wie MEB-Batteriesysteme, Motoren und Getriebe für andere Marken des Volkswagen Konzerns;
› unterhält drei Standorte in Tschechien; hat Fertigungskapazitäten unter anderem in China, der Slowakei und Indien, vornehmlich über Konzernpartnerschaften, sowie in Vietnam und in der Ukraine mit einem lokalen Partner;
› beschäftigt circa 40.000 Mitarbeiter weltweit und ist auf rund 100 Märkten vertreten.
Die Škoda Auto Deutschland GmbH
› trat im September 1991 in den deutschen Markt ein.
› repräsentiert in Verbindung mit rund 1.100 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke Škoda in Deutschland.
› ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2025 wurden in Deutschland 226.472 neue Škoda Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 7,9 Prozent. Damit war Škoda nicht nur im siebzehnten Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland, sondern hat seine Position unter den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.