› Eric Camilli und Thibault De La Haye, die sich einen Škoda Fabia RS Rally2 des Eurosol Racing Team Hungary teilen, beenden den fünften Lauf der FIA Rallye-Weltmeisterschaft auf dem dritten Platz in der WRC2› Roberto Daprà und sein Beifahrer Luca Guglielmetti aus Italien bringen den Škoda Fabia RS Rally2 des Delta Rally Teams als Vierte in der WRC2 ins Ziel› Fünf Škoda Fabia RS Rally2-Crews landen unter den Top-10 der WRC2-WertungLas Palmas (ESP) – Die Rallye Kanarische Inseln – Rallye Spanien, der fünfte Lauf der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2026, fand auf den kurvigen, schmalen Bergstraßen in der Region Las Palmas statt. Der extrem griffige Untergrund erfordert einen sehr präzisen, rennähnlichen Fahrstil, was in der Regel den Fahrern aus Südeuropa entgegen kommt. Von allen Škoda Crews meisterten Eric Camilli und sein Beifahrer Thibault De La Haye diese Herausforderung am besten: Nach dem Pech eines Konkurrenten in der letzten Wertungsprüfung belegte das französische Duo den dritten Platz in der WRC2-Kategorie. Insgesamt sammelten fünf Škoda Crews bei der zweiten richtigen Asphalt-Rallye der Saison WRC2-Punkte. Während niemand wirklich mit den späteren Siegern mithalten konnte, belegten Eric Camilli und Beifahrer Thibault De La Haye bereits nach der ersten Etappe den vierten Platz in der WRC2. Die Franzosen im Škoda Fabia RS Rally2 des Eurosol Racing Team Hungary entschieden sich für eine taktische Herangehensweise. Da sie jegliche Probleme vermieden hatten, starteten sie als Vierte in der WRC2 in die letzte Wertungsprüfung der Rallye. Ein technisches Problem des direkt vor ihnen liegenden Teams beförderte Eric Camilli/Thibault De La Haye jedoch im Ziel auf den dritten Platz.
Roberto Daprà und Beifahrer Luca Guglielmetti legten einen fulminanten Start hin und erzielten in der ersten Wertungsprüfung, die auf einer künstlich angelegten Strecke im Fußballstadion von Las Palmas ausgetragen wurde, die schnellste WRC2-Zeit. „Ich habe meine Karriere mit sogenannten Gymkhanas begonnen, ich liebe diese Art von Prüfungen immer noch sehr“, erklärte Roberto Daprà. An seinem 25. Geburtstag arbeitete der Italiener ununterbrochen an der Abstimmung seines Škoda Fabia RS Rally2 für die Prüfungen außerhalb des Stadions. „Ich versuche, bei den Reifen etwas anderes zu machen als die anderen“, sagte er an einer Stelle. Am Ende belegten sie den vierten Platz in der WRC2. Mit diesen zwölf Punkten ist Roberto Daprà in der WRC2-Gesamtwertung auf den dritten Platz geklettert.
Eine weitere Škoda Crew aus Südeuropa sind Jan Solans und Beifahrer Rodrigo Sanjuán. Die für das Team PH.Ph. startenden Spanier konnten sich ebenfalls aus Schwierigkeiten heraushalten und erreichten das Ziel auf dem siebten Platz in der WRC2. Emil Lindholm aus Finnland konnte mit dem Tempo seiner Konkurrenten aus Südeuropa mithalten. Der ehemalige WRC2-Champion und sein Co-Pilot Gabriel Morales lagen nach fünf Wertungsprüfungen auf dem vierten Platz in der Kategorie. Doch der von Toksport WRT eingesetzte Škoda Fabia RS Rally2 schleppte sich in WP6 mit einem Reifenschaden ins Ziel. Nachdem das finnisch-brasilianische Duo durch diesen Zwischenfall eine Minute verloren hatte, kämpfte es sich zurück auf den achten Platz in der WRC2 und holte dabei eine WRC2 Prüfungsbestzeit (WP9). Die Top-10 der WRC2 wurden von den amtierenden Junioren-Rallyeweltmeistern Mille Johansson/Johan Grönvall, einer weiteren Škoda Crew aus Nordeuropa, komplettiert.
Die WRC2-Top-Crew Robert Virves und Beifahrer Jakko Viilo kämpfte diesmal nicht um Meisterschaftspunkte. Die Esten nutzten die Veranstaltung vor allem dazu, sich besser mit dem Škoda Fabia RS Rally2 auf Asphaltprüfungen vertraut zu machen. „Ich mache mir keine Gedanken über die Zeiten“, erklärte Robert Virves zu Beginn und skizzierte damit seine Strategie. Sie hielten das Toksport-WRT-Fahrzeug auf der Strecke und aus Schwierigkeiten heraus und belegten schließlich den 15. Platz in der RC2-Klasse.
Der Sieg in der WRC Masters Cup-Wertung ging an die amtierenden Meister: Miguel Granados aus Mexiko und sein spanischer Beifahrer Marc Martí fuhren ihren Škoda Fabia RS Rally2 auf den obersten Podestplatz.
Nach zwei Veranstaltungen auf Asphalt kehrt die FIA Rallye-Weltmeisterschaft wieder auf Schotter zurück. Als Nächstes steht die Rallye Portugal (7.–10. Mai 2026) mit Basis in Matosinhos in der Nähe von Porto auf dem Programm.
Zahl der Rallye: 58Er hatte rund 58 Monate lang nicht an der FIA Rallye-Weltmeisterschaft teilgenommen. Bei seinem ersten WRC-Einsatz seit der Rallye Estland 2021 absolvierte Alexey Lukyanuk jedoch drei Wertungsprüfungen in seinem Škoda Fabia RS Rally2 schneller als jeder andere in der WRC2. Der zweimalige FIA Rallye-Europameister und sein Beifahrer Yuriy Kulikov holten drei Bestzeiten am Sonntagmorgen.
Rallye Kanarische Inseln (ESP), 23. bis 26. April 2026, 5. Runde der FIA Rallye-Weltmeisterschaft, Ergebnis WRC21. Yohan Rossel/Arnaud Dunand (FRA/FRA), Lancia Ypsilon Rally2 HF Integrale, 2:50:43,2 Stunden
2. Alejandro Cachón/Borja Rozada (ESP/ESP), Toyota GR Yaris Rally2, +25,1 Sekunden
3. Eric Camilli/Thibault De La Haye (FRA/FRA), Škoda Fabia RS Rally2, + 51,2 Sekunden4. Roberto Daprà/Luca Guglielmetti (ITA/ITA), Škoda Fabia RS Rally2, +1:00,6 Minuten5. Léo Rossel/Guillaume Mercoiret (FRA/FRA), Citroën C3 Rally2, +1:02,3 Minuten
6. Nikolay Gryazin/Konstantin Aleksandrov (BUL/KGZ), Lancia Ypsilon Rally2 HF Integrale, +1:09,5 Minuten
Gesamtwertung WRC2/Fahrer (nach 5 von 14 Veranstaltungen)1. Yohan Rossel (FRA), Lancia, 52 Punkte
2. Léo Rossel (FRA), Citroën, 52 Punkte
3. Roberto Daprà (ITA), Škoda, 37 Punkte4. Roope Korhonen (FIN), Toyota, 35 Punkte
5. Nikolay Gryazin (BUL), Lancia, 31 Punkte
Škoda Auto
› steuert mit der Next Level Škoda Strategy erfolgreich durch das neue Jahrzehnt;
› strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts zu den drei absatzstärksten Marken in Europa zu gehören, mit einem attraktiven Angebot an BEV- und Hybrid-Fahrzeugen sowie Modellen mit Verbrennungsmotor, die Kunden das Beste aus beiden Welten bieten;
› erschließt gezielt Potenziale auf wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien, Vietnam und in der ASEAN-Region;
› bietet seinen Kunden aktuell zwölf Pkw-Modellreihen an: Fabia, Scala, Octavia, Superb, Kamiq, Karoq, Kodiaq, Elroq, Enyaq, Slavia, Kylaq und Kushaq;
› lieferte 2025 weltweit über 1.040.000 Fahrzeuge an Kunden aus;
› gehört seit mehr als 30 Jahren zum Volkswagen Konzern, einem der global erfolgreichsten Automobilhersteller;
› ist Teil der Markengruppe CORE. Dieser organisatorische Zusammenschluss der Volumenmarken des Volkswagen Konzerns verfolgt das Ziel, gemeinsam zu wachsen und die Gesamteffizienz der fünf Volumenmarken deutlich zu steigern;
› fertigt und entwickelt selbstständig Komponenten wie MEB-Batteriesysteme, Motoren und Getriebe für andere Marken des Volkswagen Konzerns;
› unterhält drei Standorte in Tschechien; hat Fertigungskapazitäten unter anderem in China, der Slowakei und Indien, vornehmlich über Konzernpartnerschaften, sowie in Vietnam und in der Ukraine mit einem lokalen Partner;
› beschäftigt circa 40.000 Mitarbeiter weltweit und ist auf rund 100 Märkten vertreten.
Die Škoda Auto Deutschland GmbH
› trat im September 1991 in den deutschen Markt ein.
› repräsentiert in Verbindung mit rund 1.100 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke Škoda in Deutschland.
› ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2025 wurden in Deutschland 226.472 neue Škoda Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 7,9 Prozent. Damit war Škoda nicht nur im siebzehnten Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland, sondern hat seine Position unter den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.