› Mikko Heikkilä/Kristian Temonen gewinnen die zweite Runde der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) vor Mārtiņš Sesks/Francis Renārs und Isak Reiersen/Stefan Gustavsson
› Sieben Škoda Fabia RS Rally2-Crews landen unter den Top-10
› Drei Škoda Fahrer an der Spitze der Gesamtwertung: José Antonio Suárez aus Spanien und Mikko Heikkilä aus Finnland teilen sich die Führung, Mārtiņš Sesks aus Lettland belegt den dritten Platz
Karlstad (SWE) – Drei Crews, die mit dem Škoda Fabia RS Rally2 antraten, versprühten auf dem Podium der ‚Royal Rally of Scandinavia‘, der zweiten Runde der FIA Rallye-Europameisterschaft, Champagner. Mikko Heikkilä und Beifahrer Kristian Temonen aus Finnland holten für das Team TGS Worldwide den ersten Sieg überhaupt. Der zweite Platz ging an Mārtiņš Sesks/Renārs Francis aus Lettland vom Team MRF Tyres. Das schwedische Duo Isak Reiersen/Stefan Gustavsson vom Team JC Raceteknik sicherte sich bei seinem Heimrennen den dritten Platz.
Der zweite ERC-Lauf wurde überwiegend auf extrem schnellen Wertungsprüfungen ausgetragen, die aus der bis 2020 in Karlstad ausgetragenen Ära der Rallye Schweden bekannt sind. Aufgrund des Termins im Mai mussten die Teilnehmer jedoch mit Schotter statt mit dem für die Winterveranstaltung der FIA Rallye-Weltmeisterschaft in dieser Region üblichen Schnee und Eis zurechtkommen. An der Geschwindigkeit änderte sich jedoch nichts. Die Sieger Mikko Heikkilä und Kristian Temonen jagten ihren Škoda Fabia RS Rally2 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 122,4 km/h durch die Wälder von Värmland.
Es war ein harter Kampf für die finnische Besatzung des Teams TGS Worldwide. Nach dem ersten Tag lagen sie nur auf dem dritten Platz. Mārtiņš Sesks und Beifahrer Renārs Francis vom Team MRF Tyres belegten am Samstagabend den vierten Platz. Die Letten überstanden einen massiven Dreher, als es Mārtiņš Sesks gelang, den Škoda Fabia RS Rally2 auf der Straße zu halten. Ihnen folgte das lokale Škoda Fabia RS Rally2-Duo Isak Reiersen und Stefan Gustavsson vom Team JC Raceteknik.
Am Sonntagmorgen ging der Kampf der Finnen weiter, wobei Teemu Suninen den zweiten Platz vor Mikko Heikkilä verteidigte. Doch die Vollgas-Sonderprüfungen forderten ihren Tribut: Während der WP12 mussten Jaspar Vaher/Rait Jansen nach einem Unfall aufgeben. Dadurch rückte die Škoda Fabia RS Rally2-Crew Teemu Suninen und Beifahrer Antti Haapala vom Team The Racing Factory – Motorsport Solutions an die Spitze. Doch nur für kurze Zeit. Drei Wertungsprüfungen später kam der Škoda Fabia RS Rally2 in einer schnellen Linkskurve von der Straße ab – der Schaden am Auto war zu groß, um weiterzufahren.
Während sich die neuen Spitzenreiter Mikko Heikkilä und Beifahrer Kristian Temonen zu diesem Zeitpunkt etwas zurücknehmen konnten, ging der erbitterte Kampf zwischen Mārtiņš Sesks/Renārs Francis und Isak Reiersen/Stefan Gustavsson weiter. Sie hatten den ganzen Samstag und Sonntagvormittag über wiederholt die Positionen getauscht. Mit einem Abstand von nur 4,2 Sekunden gingen sie in die letzte Power Stage. Mārtiņš Sesks behielt jedoch die Nerven und verteidigte erfolgreich den zweiten Platz.
Vier weitere Škoda Fabia RS Rally2-Crews landeten unter den Top-10: Simone Tempestini/Francesca Maria Maior auf Platz fünf, Mikołaj Marczyk/Daniel Dymurski auf Platz sieben, Brandon Semenuk/Keaton Williams auf Platz neun und Fabrizio Zaldívar/Marcelo Der Ohannesian auf Platz zehn.
„Ich habe lange darauf hingearbeitet“, kommentierte Mikko Heikkilä seinen ersten ERC-Sieg. „Endlich kann mein Renningenieur mich glücklich sehen. Er sagte mir, ich solle fröhlicher aussehen, und ich antwortete ihm, dass ich das tun würde, wenn ich gewinne.“ Heikkilä teilt sich nun die Führung in der Gesamtwertung mit José Antonio Suárez. Der spanische Škoda Fabia RS Rally2-Fahrer hatte die Saisoneröffnung, die Andalusia Rally-Sierra Morena – Córdoba World Heritage Site, gewonnen. Mārtiņš Sesks belegt den dritten Platz in der Fahrerwertung.
Nach der Schotter-Rallye ‚Royal Rally of Scandinavia‘ kehrt die FIA Rallye-Europameisterschaft auf Asphalt zurück. Die nächste Runde ist die ‚Rally di Roma Capitale‘ in Italien, die vom 3. bis 5. Juli 2026 stattfindet.
Zahl der Rallye: 12
Škoda Fabia RS Rally2-Crews gewannen zwölf der 16 Wertungsprüfungen. Diese Siege gingen an Mikko Heikkilä/Kristian Temonen (4), Teemu Suninen/Antti Haapala (4) und Benjamin Korhola/Patric Öhman (1), alle aus Finnland, sowie an Mārtiņš Sesks/Renārs Francis (2) aus Lettland und die Einheimischen Isak Reiersen/Stefan Gustavsson (1).
Royal Rally of Scandinavia (SWE), 22.–24. Mai 2026, 2. Runde der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC)
1. Mikko Heikkilä/Kristian Temonen (FIN/FIN), Škoda Fabia RS Rally2, 1:31:07,8 Stunden
2. Mārtiņš Sesks/Renārs Francis (LVA/LVA), Škoda Fabia RS Rally2, +15,7 Sekunden
3. Isak Reiersen/Stefan Gustavsson (SWE/SWE), Škoda Fabia RS Rally2, +31,4 Sekunden
4. Calle Carlberg/Jørgen Eriksen (SWE/NOR), Toyota GR Yaris Rally2, +1:18,6 Minuten
5. Simone Tempestini/Francesca Maria Maior (ROM/ROM), Škoda Fabia RS Rally2, +1:55,1 Minuten
6. Eyvind Brynildsen/Anders Fredriksson (NOR/SWE), Toyota GR Yaris Rally2, +2:18,2 Minuten
7. Mikołaj Marczyk/Daniel Dymurski (POL/POL), Škoda Fabia RS Rally2, +2:26,4 Minuten
8. Joosep Ralf Nõgene/Aleks Lesk (EST/EST), Toyota GR Yaris Rally2, +2.32.1 Minuten
9. Brandon Semenuk/Keaton Williams (CAN/GBR), Škoda Fabia RS Rally2, +2:33,2 Minuten
10. Fabrizio Zaldívar/Marcelo Der Ohannesian (PAR/ITA), Škoda Fabia RS Rally2, +2:36,9 Minuten
Fahrerwertung (nach 2 von 7 Läufen)
1. José Antonio Suárez (ESP), Škoda, 30 Punkte
2. Mikko Heikkilä (FIN), Škoda, 30 Punkte
3. Mārtiņš Sesks (LVA), Škoda, 28 Punkte
4. Ivan Ares (ESP), Toyota, 27 Punkte
5. Teemu Suninen (FIN), Škoda, 23 Punkte
Škoda Auto
› steuert mit der Next Level Škoda Strategy erfolgreich durch das neue Jahrzehnt;
› strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts zu den drei absatzstärksten Marken in Europa zu gehören, mit einem attraktiven Angebot an BEV- und Hybrid-Fahrzeugen sowie Modellen mit Verbrennungsmotor, die Kunden das Beste aus beiden Welten bieten;
› erschließt gezielt Potenziale auf wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien, Vietnam und in der ASEAN-Region;
› bietet seinen Kunden aktuell 13 Pkw-Modellreihen an: Fabia, Scala, Octavia, Superb, Kamiq, Karoq, Kodiaq, Epiq, Elroq, Enyaq, Slavia, Kylaq und Kushaq;
› lieferte 2025 weltweit über 1.040.000 Fahrzeuge an Kunden aus;
› gehört seit mehr als 30 Jahren zum Volkswagen Konzern, einem der global erfolgreichsten Automobilhersteller;
› ist Teil der Markengruppe CORE. Dieser organisatorische Zusammenschluss der Volumenmarken des Volkswagen Konzerns verfolgt das Ziel, gemeinsam zu wachsen und die Gesamteffizienz der fünf Volumenmarken deutlich zu steigern;
› fertigt und entwickelt selbstständig Komponenten wie MEB-Batteriesysteme, Motoren und Getriebe für andere Marken des Volkswagen Konzerns;
› unterhält drei Standorte in Tschechien; hat Fertigungskapazitäten unter anderem in Spanien, der Slowakei und Kasachstan, vornehmlich über Konzernpartnerschaften, sowie in Vietnam und in der Ukraine mit einem lokalen Partner;
› beschäftigt circa 40.000 Mitarbeiter weltweit und ist auf rund 100 Märkten vertreten.
Die Škoda Auto Deutschland GmbH
› trat im September 1991 in den deutschen Markt ein.
› repräsentiert in Verbindung mit rund 1.100 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke Škoda in Deutschland.
› ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2025 wurden in Deutschland 226.472 neue Škoda Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 7,9 Prozent. Damit war Škoda nicht nur im siebzehnten Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland, sondern hat seine Position unter den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.