› Vor vier Jahren sicherte sich Emil Lindholm bei der japanischen Runde zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft den WRC2-Titel am Steuer eines Škoda Fabia› Am kommenden Wochenende teilt sich der finnische Routinier einen von Toksport WRT eingesetzten Škoda Fabia RS Rally2 mit Beifahrer Gabriel Morales aus Brasilien› Auf den Asphaltetappen in den Präfekturen Aichi und Gifu tritt die japanische Škoda Crew Osamu Fukunaga/Misako Saida gegen internationale Konkurrenten anMladá Boleslav – Einmal mehr auf Asphalt: Die Rallye Japan (28. – 31. Mai 2026) stellt die letzte Asphaltveranstaltung der diesjährigen FIA Rallye-Weltmeisterschaft dar. Das einzige asiatische Event des Championats wurde im Kalender vorverlegt. Es findet nun nicht mehr im November, sondern im Mai als neue siebte Runde der Saison statt. Zu den Favoriten auf den WRC2-Sieg zählt die finnisch-brasilianische Škoda Fabia RS Rally2-Crew Emil Lindholm/Gabriel Morales.Emil Lindholm gehört zu den erfolgreichsten Rallyefahrern am Steuer eines Škoda Fabia. Einer der Karrierehöhepunkte des 29-jährigen Finnen: die Feier des WRC2-Titels auf dem Podium der Rallye Japan, nachdem er das Saisonfinale 2022 am Steuer eines Škoda Fabia Rally2 evo als Dritter in dieser Kategorie beendet hatte.
Nach einem schwierigen Start in die Saison 2026 kehrt Emil Lindholm mit großen Hoffnungen zur Rallye Japan zurück. „Ich liebe die engen und kurvigen Asphaltstraßen, das Setup meines Škoda Fabia RS Rally2 passt sehr gut zu dieser Art von Etappen. Ich bin sehr optimistisch, dass ich ein gutes Ergebnis erzielen kann“, blickt er voraus. Lindholm tritt erneut für Toksport WRT an, sein brasilianischer Beifahrer Gabriel Morales sagt ihm den Streckenverlauf an.
Keiner der Spitzenfahrer der WRC2-Gesamtwertung hat die Rallye Japan als einen ihrer zur WM-Gesamtwertung zählenden Läufe ausgewählt. Doch der lokale Škoda Fabia RS Rally2-Fahrer Osamu Fukunaga und seine Beifahrerin Misako Saida werden sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, bei ihrem Heimrennen gegen die internationale Konkurrenz anzutreten. Ihr Hauptaugenmerk liegt dabei auf der WRC Masters Cup-Wertung, die für Teilnehmer ab 50 Jahren reserviert ist. Das japanische Duo belegte in dieser Kategorie vor zwei Jahren den dritten Platz.
Seit ihrer Rückkehr in die FIA Rallye-Weltmeisterschaft im Jahr 2022 hat die Rallye Japan ihren Ruf als einzigartiges und anspruchsvolles Event untermauert. Die engen und kurvenreichen Wertungsprüfungen in den Präfekturen Aichi und Gifu sind oft von Leitplanken, Abgründen oder dichtem Baumbewuchs gesäumt. Diese Straßen erfordern einen äußerst präzisen Fahrstil, auch wenn das üblicherweise nasse Laub zum neuen Termin der Veranstaltung kein Problem darstellen dürfte.
Auf das Teilnehmerfeld der WRC2 warten 20 Wertungsprüfungen über eine Gesamtdistanz von 302,82 Kilometer. Der Servicepark befindet sich im Stadion von Toyota City. Der zeremonielle Start am Donnerstagabend (28. Mai) läutet die Veranstaltung ein. Am Freitag stehen sechs Wertungsprüfungen über 108,54 Kilometern auf dem Programm. Der Samstag ist der längste Tag der Rallye mit acht Wertungsprüfungen über 120,22 Kilometer. Das Finale am Sonntag (31. Mai) bietet sechs weitere Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 74,06 Kilometern. Die Sieger werden gegen 15:45 Uhr Ortszeit (8:45 Uhr MESZ) auf dem Podium gefeiert.
Wussten Sie schon, dass…… das aktuelle Format der Rallye Japan im Jahr 2022 eingeführt wurde? Der Servicepark befindet sich in Toyota City in der Präfektur Aichi – rund 300 Kilometer westlich von Tokio.
… die Rallye zum ersten Mal nicht im Spätherbst stattfindet, sondern auf Ende Mai verlegt wurde, was in Japan den Beginn des Sommers markiert?
… die Rallye Japan bereits von 2004 bis 2010 Teil der FIA Rallye-Weltmeisterschaft war, wenn auch auf Schotterprüfungen im Norden des Landes?
… die Fans in Japan besonders begeistert sind? Selbst auf den Strecken zwischen den einzelnen Wertungsprüfungen säumen häufig zehntausende Zuschauer die Straßen.
Wertung WRC2/Fahrer (nach 6 von 14 Läufen)1. Yohan Rossel (FRA), Lancia, 52 Punkte
2. Roope Korhonen (FIN), Toyota, 52 Punkte
3. Léo Rossel (FRA), Citroën, 52 Punkte
4. Teemu Suninen (FIN), Toyota, 42 Punkte
5. Roberto Daprà (ITA), Škoda, 37 PunkteWertung WRC2/Teams (nach 6 von 14 Läufen)1. Lancia Corse HF, Lancia, 163 Punkte
2. Toksport WRT, Škoda, 126 Punkte3. M-Sport Ford World Rally Team, Ford, 45 Punkte
FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2026Rallye Monte Carlo 22. – 25. Januar
Rallye Schweden 12. – 15. Februar
Safari-Rallye Kenia 12. – 15. März
Rallye Kroatien 9. – 12. April
Rallye Islas Canarias – Rallye Spanien 23. – 26. April
Rallye Portugal 7. – 10. Mai
Rallye Japan 28. – 31. MaiAcropolis-Rallye Griechenland 25. – 28. Juni
Rallye Estland 16. – 19. Juli
Rallye Finnland 30. Juli – 2. August
Rallye Paraguay 27. – 30. August
Rallye Chile Bio Bío 10. – 13. September
Rallye Italien Sardinien 1. – 4. Oktober
Rallye Saudi-Arabien 11. – 14. November
Škoda Auto
› steuert mit der Next Level Škoda Strategy erfolgreich durch das neue Jahrzehnt;
› strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts zu den drei absatzstärksten Marken in Europa zu gehören, mit einem attraktiven Angebot an BEV- und Hybrid-Fahrzeugen sowie Modellen mit Verbrennungsmotor, die Kunden das Beste aus beiden Welten bieten;
› erschließt gezielt Potenziale auf wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien, Vietnam und in der ASEAN-Region;
› bietet seinen Kunden aktuell 13 Pkw-Modellreihen an: Fabia, Scala, Octavia, Superb, Kamiq, Karoq, Kodiaq, Epiq, Elroq, Enyaq, Slavia, Kylaq und Kushaq;
› lieferte 2025 weltweit über 1.040.000 Fahrzeuge an Kunden aus;
› gehört seit mehr als 30 Jahren zum Volkswagen Konzern, einem der global erfolgreichsten Automobilhersteller;
› ist Teil der Markengruppe CORE. Dieser organisatorische Zusammenschluss der Volumenmarken des Volkswagen Konzerns verfolgt das Ziel, gemeinsam zu wachsen und die Gesamteffizienz der fünf Volumenmarken deutlich zu steigern;
› fertigt und entwickelt selbstständig Komponenten wie MEB-Batteriesysteme, Motoren und Getriebe für andere Marken des Volkswagen Konzerns;
› unterhält drei Standorte in Tschechien; hat Fertigungskapazitäten unter anderem in Spanien, der Slowakei und Kasachstan, vornehmlich über Konzernpartnerschaften, sowie in Vietnam und in der Ukraine mit einem lokalen Partner;
› beschäftigt circa 40.000 Mitarbeiter weltweit und ist auf rund 100 Märkten vertreten.
Die Škoda Auto Deutschland GmbH
› trat im September 1991 in den deutschen Markt ein.
› repräsentiert in Verbindung mit rund 1.100 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke Škoda in Deutschland.
› ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2025 wurden in Deutschland 226.472 neue Škoda Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 7,9 Prozent. Damit war Škoda nicht nur im siebzehnten Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland, sondern hat seine Position unter den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.