› Robert Virves und Beifahrer Jakko Viilo (Škoda Fabia RS Rally2) übernehmen nach dem zehnten Lauf der FIA Rallye-Weltmeisterschaft die Führung in der WRC2-Meisterschaft› Die estnische Toksport-WRT-Crew beendet den ‚Finnischen Grand Prix auf Schotter‘ mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 121 km/h› Das finnische TGS Worldwide-Duo Lauri Joona/Antti Linnaketo belegt den dritten Platz in der Kategorie und ist damit die zweite Škoda Fabia RS Rally2-Crew auf dem WRC2-PodiumJyväskylä (FIN) – Robert Virves und Beifahrer Jakko Viilo setzen ihre perfekte Siegesserie fort. Bei der Rallye Finnland feierte das estnische Škoda Fabia RS Rally2-Duo seinen vierten WRC2-Sieg in vier Wertungsläufen. Mit der maximalen Punktzahl von 100 Punkten übernehmen sie die Führung in der Fahrer- bzw. Beifahrerwertung.
Wie bereits bei der vorangegangenen Estland-Rallye entwickelte sich auch beim finnischen Weltmeisterschaftslauf in der WRC2-Kategorie ein Zweikampf zwischen estnischen und finnischen Crews. Offenbar waren sie am besten auf die unzähligen Sprünge und die extrem hohen Geschwindigkeiten des ‚Schotter Grand Prix‘ in der Region Jyväskylä eingestellt. Selbst als bei den Wertungsprüfungen am Freitagnachmittag Regen fiel, waren die Fahrer aus den nordischen Ländern eine Klasse für sich.
Estland wurde unter den Schnellsten durch die Škoda Duos Robert Virves/Jakko Viilo vom Team Toksport WRT und Patrick Enok/Silver Simm von Printsport Racing vertreten. Sie beendeten die erste Etappe auf dem ersten bzw. vierten Platz in der WRC2-Wertung. Auch Lauri Joona und sein Beifahrer Antti Linnaketo, die für TGS Worldwide den Škoda steuerten, waren nach zehn Wertungsprüfungen im Rennen.
Am Samstagmittag waren Robert Virves/Jakko Viilo und Teemu Suninen/Janni Hussi die einzigen realistischen Anwärter auf den WRC2-Sieg. Nachdem die Finnen eine Zeitstrafe von 30 Sekunden erhalten hatten, vergrößerte sich der Vorsprung des estnischen Škoda Fabia RS Rally2 auf rund eine Minute. Später erlitten Robert Virves/Jakko Viilo jedoch einen Reifenschaden, wodurch sich der Vorsprung bis zum Ende der Etappe auf nur noch 26,9 Sekunden verringerte. Lauri Joona/Antti Linnaketo folgten auf dem dritten Platz hinter Teemu Suninen/Janni Hussi.
Am Sonntag erforderten zwei Durchläufe über die 30,02 Kilometer lange Prüfung ‚Himos-Jämsä‘ erneut höchste Konzentration. Robert Virves/Jakko Viilo entschieden sich für eine taktische Herangehensweise und jagten keine Prüfungsbestzeiten. Diese Strategie zahlte sich aus: Die Esten brachten ihren Škoda Fabia RS Rally2 mit einem Vorsprung von 16,1 Sekunden ins Ziel und sicherten sich damit ihren vierten WRC2-Saisonsieg. „Ein sehr seltsames Gefühl. Auch wenn es so ausgegangen ist, muss ich es hinnehmen“, sagte Robert Virves im Ziel mit Blick auf die Zeitstrafe von Teemu Suninen. „Es war ein sehr langes Wochenende mit viel Drama für alle. Wir hatten große Schwierigkeiten und die anderen hatten Probleme, aber ich bin sehr froh, hier zu sein“, fügte der 26-Jährige hinzu.
Lauri Joona und sein Beifahrer Antti Linnaketo erlebten einen stressigeren Sonntag. Als das Ziel bereits in Sicht war, geriet der Škoda Fabia RS Rally2 von TGS Worldwide unter starken Druck von Jaspar Vaher/Rait Jansen. Die Finnen behielten jedoch ihren Rhythmus bei und verteidigten den dritten Platz mit einem Vorsprung von nur 1,4 Sekunden.
Giovanni Trentin/Pietro Elia Ometto brachten den Škoda Fabia RS Rally2 des Delta Rally Teams auf dem siebten Platz in der WRC2-Kategorie ins Ziel. Die Italiener sicherten sich damit die Ehre als bestplatzierte Teilnehmer außerhalb der nordischen Länder. Der Sieg in der WRC-Masters-Cup-Wertung, die Fahrern ab 50 Jahren vorbehalten ist, ging an ein Škoda Fabia RS Rally2-Duo aus der Türkei: Uğur Soylu/Mehmet Akif Yalçin gewannen die Kategorie zum ersten Mal in dieser Saison.
Die Hochgeschwindigkeitsetappen, die selbst kleinste Fahrfehler nicht verzeihen, führten auch im WRC2-Feld zu zahlreichen Ausfällen. Der ehemalige WRC2-Meister Emil Lindholm und Beifahrer Gabriel Morales führten am Freitagmorgen kurzzeitig die Wertung an. Doch das finnisch-brasilianische Duo musste seinen Škoda Fabia RS Rally2 nach einem Überschlag abstellen. Auch die Esten Patrick Enok/Silver Simm (Printsport) und die Finnen Mikko Heikkilä/Kristian Temonen (TGS Worldwide) kämpften in den ersten Prüfungen um Spitzenplätze. Beide Teams hatten ebenfalls Unfälle mit ihrem Škoda Fabia RS Rally2 und mussten aufgeben.
Nach der Rallye Finnland führt Robert Virves die WRC2-Fahrerwertung mit 21 Punkten Vorsprung vor Roope Korhonen an, für den die Rallye Finnland ebenfalls mit einem Überschlag endete. Die eigentliche Bedrohung für den Esten im Kampf um den Titel könnte jedoch durchaus Teemu Suninen sein. Der Finne liegt nach seinem zweiten Platz bei der Rallye Finnland auf dem dritten Gesamtrang. Und während Roope Korhonen nur noch ein Lauf bleibt, um Punkte zu sammeln, und er sich rechnerisch in einer schwierigen Lage befindet, hat Teemu Suninen ebenso wie Robert Virves erst vier nominierte Läufe absolviert. Sein Rückstand auf den neuen Spitzenreiter beträgt 24 Punkte. Gemäß dem Reglement können WRC2-Teilnehmer bei maximal sieben Veranstaltungen Punkte sammeln, wobei nur die sechs besten Ergebnisse gewertet werden.
Zahl der Rallye: 5Der Wettbewerb im WRC2-Feld war in der Anfangsphase besonders hart. Bis zum Ende der Freitagsetappe wechselte die Führung in der WRC2 fünfmal. Die Škoda Fabia RS Rally2-Crews Robert Virves/Jakko Viilo und Emil Lindholm/Gabriel Morales gehörten beide zu den zwischenzeitlichen Spitzenreitern. Am Samstag und Sonntag gaben Robert Virves/Jakko Viilo die Führung in der WRC2 nicht mehr ab.
Rallye Finnland (FIN), 30. Juli bis 2. August 2026, 10. Lauf der FIA-Rallye-Weltmeisterschaft, Ergebnis WRC21. Robert Virves/Jakko Viilo (EST/EST), Škoda Fabia RS Rally2, 2:36:44,9 Stunden2. Teemu Suninen/Janni Hussi (FIN/FIN), Toyota GR Yaris Rally2, +16,1 Sekunden
3. Lauri Joona/Antti Linnaketo (FIN/FIN), Škoda Fabia RS Rally2, +54,3 Sekunden4. Jaspar Vaher/Rait Jansen (EST/EST), Toyota GR Yaris Rally2, +55,7 Sekunden
5. Romet Jürgenson/Siim Oja (EST/EST), Ford Fiesta MkII Rally2, +1:05,7 Minuten
6. Mille Johansson/Johan Grönvall (SWE/SWE), Ford Fiesta MkII Rally2, +1:42,0 Minuten
7. Giovanni Trentin/Pietro Elia Ometto (ITA/ITA), Škoda Fabia RS Rally2, +2:29,1 Minuten8. Léo Rossel/Guillaume Mercoiret (FRA/FRA), Lancia Ypsilon Rally2 HF Integrale, +3:38,6 Minuten
Wertung WRC2/Fahrer (nach 10 von 14 Läufen)1. Robert Virves (EST), Škoda, 100 Punkte (aus 4 Läufen)2. Roope Korhonen (FIN), Toyota, 79 Punkte (aus 6 Läufen)
3. Teemu Suninen (FIN), Toyota, 76 Punkte (aus 4 Läufen)
Wertung WRC2/Teams (nach 10 von 14 Läufen)1. Toksport WRT, Škoda, 235 Punkte2. Lancia Corse HF, Lancia, 195 Punkte
3. M-Sport Ford World Rally Team, Ford, 45 Punkte
4. 4 2C Junior Team, Lancia, 37 Punkte
Škoda Auto
› steuert mit der Next Level Škoda Strategy erfolgreich durch das neue Jahrzehnt;
› strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts zu den drei absatzstärksten Marken in Europa zu gehören, mit einem attraktiven Angebot an BEV- und Hybrid-Fahrzeugen sowie Modellen mit Verbrennungsmotor, die Kunden das Beste aus beiden Welten bieten;
› erschließt gezielt Potenziale auf wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien, Vietnam und in der ASEAN-Region;
› bietet seinen Kunden aktuell 14 Pkw-Modellreihen an: Fabia, Scala, Octavia, Superb, Kamiq, Karoq, Kodiaq, Epiq, Elroq, Enyaq, Peaq, Slavia, Kylaq und Kushaq;
› lieferte 2025 weltweit über 1.040.000 Fahrzeuge an Kunden aus;
› gehört seit mehr als 30 Jahren zum Volkswagen Konzern, einem der global erfolgreichsten Automobilhersteller;
› ist Teil der Markengruppe CORE. Dieser organisatorische Zusammenschluss der Volumenmarken des Volkswagen Konzerns verfolgt das Ziel, gemeinsam zu wachsen und die Gesamteffizienz der fünf Volumenmarken deutlich zu steigern;
› fertigt und entwickelt selbstständig Komponenten wie MEB-Batteriesysteme, Motoren und Getriebe für andere Marken des Volkswagen Konzerns;
› unterhält drei Standorte in Tschechien; hat Fertigungskapazitäten unter anderem in Spanien, der Slowakei und Kasachstan, vornehmlich über Konzernpartnerschaften, sowie in Vietnam und in der Ukraine mit einem lokalen Partner;
› beschäftigt circa 40.000 Mitarbeiter weltweit und ist auf rund 100 Märkten vertreten.
Die Škoda Auto Deutschland GmbH
› trat im September 1991 in den deutschen Markt ein.
› repräsentiert in Verbindung mit rund 1.100 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke Škoda in Deutschland.
› ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2025 wurden in Deutschland 226.472 neue Škoda Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 7,9 Prozent. Damit war Škoda nicht nur im siebzehnten Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland, sondern hat seine Position unter den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.