› Adam Březík vom Samohýl Škoda Team und Beifahrer Zdeněk Bělák jun. feiern bei ihrer Heimrallye ihren ersten Sieg in der FIA Rallye-Europameisterschaft› Das finnische Škoda Duo Teemu Suninen/Antti Haapala von The Racing Factory Motorsport Solutions belegt den zweiten Platz und baut nach fünf von sieben Läufen seine Führung in der Gesamtwertung aus› Die Titelverteidiger Mikołaj Marczyk/Szymon Gospodarczyk aus Polen fahren mit dem Škoda Fabia RS Rally2 des ORLEN-Teams auf den vierten Platz› Fünf Škoda Fabia RS Rally2-Crews landen unter den Top-10 der ERC-WertungZlín (CZE) – Die Lokalmatadoren Adam Březík und Beifahrer Zdeněk Bělák jun. haben die Barum Czech Rally Zlín, den fünften Lauf der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC), gewonnen. Sie lagen 8,3 Sekunden vor ihren Škoda Markenkollegen Teemu Suninen/Antti Haapala aus Finnland. Bei noch zwei ausstehenden Läufen hat Teemu Suninen seinen Vorsprung in der ERC-Gesamtwertung auf 25 Punkte ausgebaut. Für Simone Tempestini, der zwei Tage vor der Veranstaltung seinen 32. Geburtstag gefeiert hatte, begann die Barum Czech Rally Zlín mit einem verspäteten Geburtstagsgeschenk: Zusammen mit Beifahrerin Francesca Maria Maior, ebenfalls aus Rumänien, fuhr er mit seinem Škoda Fabia RS Rally2 die schnellste Zeit in der Qualifikation. Als die Rallye dann richtig startete, standen die Fahrzeuge aus Mladá Boleslav weiterhin an der Spitze der Zwischenwertungen. Und es war ein lokales Team, das die Gelegenheit nutzte, bei seiner Heimrallye zu glänzen.
Am Samstagabend lagen Adam Březík und Beifahrer Zdeněk Bělák jun. an der Spitze. Das Duo vom Samohýl Škoda Team hatte nach der vierten von insgesamt sieben Wertungsprüfungen die Führung übernommen. Zu diesem Zeitpunkt belegten der mehrfache ehemalige Europameister Jan Kopecký und Beifahrer Jiří Hovorka den zweiten Platz. Zwei Wertungsprüfungen später war das Rennen für die Crew des Agrotec Škoda Rally Teams vorbei. „Ein Stein ist in eine der Felgen geraten. Diese ist gebrochen und die Bremsleitungen wurden beschädigt – eine Fortsetzung war unmöglich“, erklärte Jan Kopecký, der die Rallye bereits zwölf Mal gewonnen hat.
Somit lagen Mikołaj Marczyk/Szymon Gospodarczyk nach der ersten Etappe auf dem zweiten Platz. Die amtierenden FIA Rallye-Europameister hatten 9,7 Sekunden Rückstand auf die Führenden, nachdem sie mit dem Škoda Fabia RS Rally2 des ORLEN-Teams eine Wertungsprüfung gewonnen hatten. Teemu Suninen und sein Beifahrer Antti Haapala, die ein ähnliches Fahrzeug von The Racing Factory Motorsport Solutions fuhren, folgten weitere 1,6 Sekunden zurück auf dem dritten Platz. „Diese Wertungsprüfungen sind unglaublich, mir fehlen die Worte. Man muss diese Rallye zehn Mal fahren, um wirklich schnell zu sein“, gestand Teemu Suninen. Dennoch hatte der aktuelle Gesamtführende der ERC am ersten Tag eine Wertungsprüfung gewonnen.
Und er hatte nicht die Absicht, am Sonntagmorgen aufzugeben. Nach der legendären 18 Kilometer langen Prüfung ‚Pindula‘ hatten Teemu Suninen/Antti Haapala Mikołaj Marczyk/Szymon Gospodarczyk auf den zweiten Platz verdrängt. Während Adam Březík/Zdeněk Bělák jun. ihre Führung mit drei Prüfungsbestzeiten in Folge erfolgreich verteidigten, tauschten die beiden anderen Škoda Duos bis zur Mittagspause noch zweimal die Plätze. Während der Nachmittagsrunde sicherten sich Teemu Suninen/Antti Haapala schließlich den zweiten Platz. Unterdessen gerieten Mikołaj Marczyk/Szymon Gospodarczyk unter Druck von Andrea Mabellini/Virginia Lenzi. Mit der Bestzeit auf der Schlussprüfung schnappte sich das italienische Duo den letzten Podiumsplatz mit einem Vorsprung von 1,3 Sekunden.
„Mir fehlen die Worte, das ist absolut unglaublich“, beschrieb Adam Březík seinen ersten Sieg in der FIA Rallye-Europameisterschaft. Der 30-Jährige konzentriert sich normalerweise auf die tschechische Rallye-Meisterschaft. Sein vom Samohýl Škoda Team eingesetzter Fabia RS Rally2 wird vom dreimaligen Sieger der Barum Czech Rally Zlín, Roman Kresta, betreut. „Ich bin wirklich zufrieden mit meiner Leistung. Ich kenne die Wertungsprüfungen sehr gut. Ich wohne in der Nähe des Ziels der Pindula-Prüfung. Trotzdem bin ich überrascht. Roman stimmt meinen Škoda ab und ich fahre einfach nur.“ Sein bestes Ergebnis bei seinen bisherigen acht ERC-Starts war ein vierter Platz bei der Barum Czech Rally Zlín vor zwei Jahren.
Mit dem zweiten Platz bauten Teemu Suninen und Antti Haapala ihre jeweiligen Vorsprünge in der ERC-Fahrer- und ERC-Beifahrerwertung auf 25 Punkte aus. „Ich bin wirklich stolz, es war eine extrem schwierige Rallye“, fasste Teemu Suninen die Veranstaltung zusammen. Mikołaj Marczyk/Szymon Gospodarczyk belegen nun den dritten Platz in der Gesamtwertung.
Zwei weitere Škoda Crews landeten in den Top-10 der ERC-Wertung. Mit dem fünften Platz knüpften Jakub Matulka/Damian Syty aus Polen an ihren Durchbruch auf dem ERC-Podium vor drei Wochen in ihrer Heimat an. Simone Tempestini/Francesca Maria Maior verhalfen dem Team MRF Tyres mit dem sechsten Platz dazu, seinen 50. Start in der Europameisterschaft zu feiern. Die Einheimischen Ján Kundlák/Pavel Zalabák belegten für das Auto Strž Škoda Rallypossible Team den sechsten Platz in der Gesamtwertung, sammelten jedoch keine ERC-Punkte.
Die FIA Rallye-Europameisterschaft wird vom 4. bis 6. September mit der sechsten Runde, der Rali Ceredigion (Großbritannien), fortgesetzt.
Zahl der Rallye: 5Škoda Fabia RS Rally2-Pilot Adam Březík und Beifahrer Zdeněk Bělák jun. gewannen fünf der 13 Wertungsprüfungen und sicherten sich damit ihren ersten Sieg in der FIA Rallye-Europameisterschaft.
Barum Czech Rally Zlín (CZE), 14.–16. August 2026, 5. Lauf der FIA Rallye-Europameisterschaft, Ergebnis 1. Adam Březík/Zdeněk Bělák jun. (CZR/CZR), Škoda Fabia RS Rally2, 1:57:13,5 Stunden2. Teemu Suninen/Antti Haapala (FIN/FIN), Škoda Fabia RS Rally2, +8,3 Sekunden3. Andrea Mabellini/Virginia Lenzi (ITA/ITA), Lancia Ypsilon Rally2 HF Integrale, +15,8 Sekunden
4. Mikołaj Marczyk/Szymon Gospodarczyk (POL/POL), Škoda Fabia RS Rally2, +17,1 Sekunden5. Jakub Matulka/Daniel Dymurski (POL/POL), Škoda Fabia RS Rally2, +55,9 Sekunden6. Simone Tempestini/Francesca Maria Maior (ROU/ROU), Škoda Fabia RS Rally2, +1:33,7 MinutenFahrerwertung (nach 5 von 7 Läufen)1. Teemu Suninen (FIN), Škoda, 108 Punkte2. Andrea Mabellini (ITA), Lancia, 83 Punkte
3. Mikołaj Marczyk (POL), Škoda, 69 Punkte4. Jakub Matulka (POL), Škoda, 53 Punkte5. Giandomenico Basso (ITA), Škoda, 45 Punkte Škoda Auto
› steuert mit der Next Level Škoda Strategy erfolgreich durch das neue Jahrzehnt;
› strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts zu den drei absatzstärksten Marken in Europa zu gehören, mit einem attraktiven Angebot an BEV- und Hybrid-Fahrzeugen sowie Modellen mit Verbrennungsmotor, die Kunden das Beste aus beiden Welten bieten;
› erschließt gezielt Potenziale auf wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien, Vietnam und in der ASEAN-Region;
› bietet seinen Kunden aktuell 13 Pkw-Modellreihen an: Fabia, Scala, Octavia, Superb, Kamiq, Karoq, Kodiaq, Epiq (Škoda Epiq 55 155 kW (211 PS): Stromverbrauch (kombiniert): 13,7 – 14,1 kWh/100 km; CO2-Emissionen (kombiniert): 0 g/km; CO2-Klasse: A), Elroq, Enyaq, Slavia, Kylaq und Kushaq;
› lieferte 2025 weltweit über 1.040.000 Fahrzeuge an Kunden aus;
› gehört seit mehr als 30 Jahren zum Volkswagen Konzern, einem der global erfolgreichsten Automobilhersteller;
› ist Teil der Markengruppe CORE. Dieser organisatorische Zusammenschluss der Volumenmarken des Volkswagen Konzerns verfolgt das Ziel, gemeinsam zu wachsen und die Gesamteffizienz der fünf Volumenmarken deutlich zu steigern;
› fertigt und entwickelt selbstständig Komponenten wie MEB-Batteriesysteme, Motoren und Getriebe für andere Marken des Volkswagen Konzerns;
› unterhält drei Standorte in Tschechien; hat Fertigungskapazitäten unter anderem in Spanien, der Slowakei und Kasachstan, vornehmlich über Konzernpartnerschaften, sowie in Vietnam und in der Ukraine mit einem lokalen Partner;
› beschäftigt circa 40.000 Mitarbeiter weltweit und ist auf rund 100 Märkten vertreten.
Die Škoda Auto Deutschland GmbH
› trat im September 1991 in den deutschen Markt ein.
› repräsentiert in Verbindung mit rund 1.100 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke Škoda in Deutschland.
› ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2025 wurden in Deutschland 226.472 neue Škoda Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 7,9 Prozent. Damit war Škoda nicht nur im siebzehnten Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland, sondern hat seine Position unter den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.