› Der zweite Platz beim walisischen ERC-Lauf reichte Teemu Suninen und Antti Haapala aus Finnland, um sich die Titel in der Fahrer- und Beifahrerwertung zu sichern, obwohl noch ein Lauf aussteht*› Ein weiteres Škoda Fabia RS Rally2-Duo auf dem Podium: die drittplatzierten Mikołaj Marczyk und Szymon Gospodarczyk aus Polen› Mit dem vierten Platz in der Gesamtwertung gewinnen Max McRae/Cameron Fair (Škoda Fabia RS Rally2) die Wertung der Britischen Rallye-MeisterschaftAberystwyth (GBR) – Die Rali Ceredigion war für Teemu Suninen und Beifahrer Antti Haapala eine neue Erfahrung. Dennoch zeigte das Škoda Fabia RS Rally2-Duo aus Finnland eine herausragende Leistung. Mit dem zweiten Platz in der Gesamtwertung und dem Gewinn der Power Stage sammelten sie genügend Punkte, um sich vorzeitig jeweils den FIA Rallye-Europameistertitel in der Fahrer- und Beifahrerwertung zu sichern*. „Es ist mein erster Besuch auf walisischem Asphalt. Angesichts der Situation in der Gesamtwertung der FIA Europameisterschaft müssen wir nicht unbedingt gewinnen. Ich möchte einfach nur ein paar gute Punkte holen“, hatte Teemu Suninen vor dem Start gesagt. Zudem fühlte sich der 32-Jährige zu diesem Zeitpunkt nicht ganz wohl. Im Gegensatz dazu kannten Andrea Mabellini/Virginia Lenzi, die Hauptkonkurrenten der Finnen in der Meisterschaft, die Rali Ceredigion bereits von zwei früheren Teilnahmen.
Doch weder die Strategie noch die Krankheit hinderten Teemu Suninen/Antti Haapala daran, den Škoda Fabia RS Rally2 von The Racing Factory mit der schnellsten Zeit durch die Qualifikationsprüfung zu jagen. Damit hatten die ERC-Spitzenreiter den Vorteil, als Erste zu starten und von Straßen zu profitieren, die noch weniger durch Dreck vom Kurvenschneiden verschmutzt waren.
Die Rallye begann mit zwei Wertungsprüfungen in den engen Straßen von Aberystwyth. „Es fühlt sich ein bisschen an wie die Rallye Monte Carlo“, scherzte Teemu Suninen. Es folgten zwei weitere Prüfungen im Dunkeln. Das finnische Duo beendete die Freitagsetappe mit einem Vorsprung von 0,9 Sekunden. Die amtierenden FIA Rallye-Europameister Mikołaj Marczyk/Szymon Gospodarczyk auf Platz drei und Jakub Matulka/Damian Syty auf Rang vier unterstrichen die Leistungsfähigkeit des Škoda Fabia RS Rally2 auf Asphaltprüfungen.
Am Samstagmorgen gehörten Teemu Suninen/Antti Haapala weiterhin zu den Spitzenreitern, obwohl sie die Führung an die späteren Sieger Kris Meeke/Noel O’Sullivan Jr. abgeben mussten. Die Wertungsprüfungen waren aufgrund des Regens und der sich ständig ändernden Bodenhaftung besonders anspruchsvoll. „Es ist verlockend, genauso viel Druck zu machen wie Kris. Aber mir wurde klar, dass wir sein Tempo halten, ihn aber nicht einholen können“, gab Teemu Suninen zu, der noch nicht ganz fit war. Ein Dreher, der glücklicherweise außer dem Verlust einiger Sekunden keine Folgen hatte, war ebenfalls nicht gerade hilfreich. Nach zwölf Wertungsprüfungen lagen Teemu Suninen/Antti Haapala 20,5 Sekunden hinter den Führenden.
Am Ende der Samstagsetappe belegten Mikołaj Marczyk/Szymon Gospodarczyk und Jakub Matulka/Damian Syty weiterhin die Plätze drei und vier. Max McRae, Neffe des legendären Colin McRae, und Beifahrer Cameron Fair folgten in einem Škoda Fabia RS Rally2 von Kowax DST Racing.
Der Sonntag hätte für Teemu Suninen und Antti Haapala zu einem Desaster werden können. Sie waren mit einer Bestzeit in den Tag gestartet. Doch nach 8,4 Kilometern in der WP14 gerieten sie in einer engen Rechtskurve ins Schleudern und prallten gegen eine Böschung am Straßenrand. Ihr Škoda Fabia RS Rally2 wurde an der Front beschädigt. „Nicht gerade ideal, aber wir werden versuchen, weiterzufahren“, sagte Teemu Suninen. Er schleppte das Auto zum Servicepark, wo die Mechaniker von The Racing Factory sich an die Arbeit machten. Dreißig Minuten später war der Škoda Fabia RS Rally2 war wieder so gut wie neu.
Das polnische Duo Jakub Matulka/Damian Syty hatte weniger Glück. Sie kamen zwar bei einem Überschlag unverletzt davon, doch ihr ORLEN Team Škoda Fabia RS Rally2 war nicht mehr fahrtauglich. Unterdessen gingen ihre Teamkollegen Mikołaj Marczyk und Szymon Gospodarczyk kein unnötiges Risiko ein und behaupteten den dritten Platz bis zum Ziel. Max McRae und Cameron Fair kletterten am Sonntag um einen Platz nach oben und belegten schließlich den vierten Gesamtrang sowie den ersten Platz unter den für die Britische Rallye-Meisterschaft gemeldeten Teams.
Für Teemu Suninen und seinen Beifahrer Antti Haapala stand bei der Power Stage noch viel auf dem Spiel. Mit einem zweiten Platz hätten sie wertvolle Meisterschaftspunkte geholt. Eine Bestzeit auf der letzten Prüfung der Rallye hätte ihnen jedoch fünf zusätzliche Punkte eingebracht und den vorzeitigen Gewinn beider Titel bedeutet. Die Finnen machten ihren Teammitgliedern, die die Live-Übertragung auf Rally TV verfolgten, das Leben schwer. Sie entschieden sich für ‚maximalen Angriff‘, brachten ihren Škoda Fabia RS Rally2 auf den letzten 11,26 Kilometern bis an die Grenzen – und gewannen die Prüfung. „Wahnsinn! Am Mittwoch konnte ich kaum glauben, dass wir dieses Tempo halten könnten, weil ich ziemlich krank war. Letztendlich haben wir unter extrem kniffligen Bedingungen auf Asphalt gute Arbeit geleistet“, strahlte Teemu Suninen an der Ziellinie.
Dieses Ergebnis krönt eine Saison, die von Beständigkeit und Wettbewerbsfähigkeit auf einem Untergrund geprägt war, der finnischen Rallyefahrern traditionell eher nicht besonders liegt: Asphalt. Teemu Suninen und Antti Haapala sicherten sich ihren ersten ERC-Sieg auf den Asphaltetappen der Rallye Polen und erzielten anschließend drei weitere zweite Plätze auf dem ‚schwarzen Belag‘ bei der Rallye di Roma Capitale, der Barum Czech Rally Zlín und schließlich der Rali Ceredigion. Teemu Suninen und Antti Haapala sind die ersten finnischen FIA Rallye-Europameister seit dem Erfolg des Škoda Duos Esapekka Lappi/Janne Ferm im Jahr 2014.
Die Rally Six Cities North of Portugal bildet vom 23. bis 25. Oktober den Abschluss der FIA Rallye-Europameisterschaft 2026.
Zahl der Rallye: 29Der zweite Platz in der Gesamtwertung und der Sieg in der Power Stage brachten dem Škoda Fabia RS Rally2-Duo Teemu Suninen/Antti Haapala 29 Punkte ein – genug, um die FIA Rallye-Europameisterschaft bereits eine Runde vor Schluss zu gewinnen.
* Vorbehaltlich der Bestätigung der Ergebnisse durch die FIARali Ceredigion (GBR), 4.–6. September 2026, 6. Lauf der FIA-Rallye-Europameisterschaft, Ergebnis1. Kris Meeke/Noel O’Sullivan Junior (GBR/IRL), Toyota GR Yaris Rally2, 1:29:45,3 Stunden
2. Teemu Suninen/Antti Haapala (FIN/FIN), Škoda Fabia RS Rally2, +38,6 Sekunden3. Mikołaj Marczyk/Szymon Gospodarczyk (POL/POL), Škoda Fabia RS Rally2, +1:03,4 Minuten4. Max McRae/Cameron Fair (GBR/GBR), Škoda Fabia RS Rally2, +1:43,8 Minuten5. Meirion Evans/Dale Furniss (GBR/GBR), Toyota GR Yaris Rally2, +1:51,2 Minuten
6. Andrea Mabellini/Virginia Lenzi (ITA/ITA), Lancia Ypsilon Rally2 HF Integrale, +2:20,1 Minuten
Fahrerwertung (nach 6 von 7 Läufen)1. Teemu Suninen (FIN), Škoda, 137 Punkte2. Andrea Mabellini (ITA), Lancia, 98 Punkte
3. Mikołaj Marczyk (POL), Škoda, 92 Punkte4. Jakub Matulka (POL), Škoda, 53 Punkte5. Simone Tempestini (ROU), Škoda, 52 Punkte Škoda Auto
› steuert mit der Next Level Škoda Strategy erfolgreich durch das neue Jahrzehnt;
› strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts zu den drei absatzstärksten Marken in Europa zu gehören, mit einem attraktiven Angebot an BEV- und Hybrid-Fahrzeugen sowie Modellen mit Verbrennungsmotor, die Kunden das Beste aus beiden Welten bieten;
› erschließt gezielt Potenziale auf wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien, Vietnam und in der ASEAN-Region;
› bietet seinen Kunden aktuell 14 Pkw-Modellreihen an: Fabia, Scala, Octavia, Superb, Kamiq, Karoq, Kodiaq, Epiq (Škoda Epiq 55 155 kW (211 PS): Stromverbrauch (kombiniert): 13,7 – 14,1 kWh/100 km; CO2-Emissionen (kombiniert): 0 g/km; CO2-Klasse: A), Elroq, Enyaq, Peaq, Slavia, Kylaq und Kushaq;
› lieferte 2025 weltweit über 1.040.000 Fahrzeuge an Kunden aus;
› gehört seit mehr als 30 Jahren zum Volkswagen Konzern, einem der global erfolgreichsten Automobilhersteller;
› ist Teil der Markengruppe CORE. Dieser organisatorische Zusammenschluss der Volumenmarken des Volkswagen Konzerns verfolgt das Ziel, gemeinsam zu wachsen und die Gesamteffizienz der fünf Volumenmarken deutlich zu steigern;
› fertigt und entwickelt selbstständig Komponenten wie MEB-Batteriesysteme, Motoren und Getriebe für andere Marken des Volkswagen Konzerns;
› unterhält drei Standorte in Tschechien; hat Fertigungskapazitäten unter anderem in Spanien, der Slowakei und Kasachstan, vornehmlich über Konzernpartnerschaften, sowie in Vietnam und in der Ukraine mit einem lokalen Partner;
› beschäftigt circa 40.000 Mitarbeiter weltweit und ist auf rund 100 Märkten vertreten.
Die Škoda Auto Deutschland GmbH
› trat im September 1991 in den deutschen Markt ein.
› repräsentiert in Verbindung mit rund 1.250 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke Škoda in Deutschland.
› ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2025 wurden in Deutschland 226.472 neue Škoda Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 7,9 Prozent. Damit war Škoda nicht nur im siebzehnten Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland, sondern hat seine Position unter den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.