› Die Esten Robert Virves und Beifahrer Jakko Viilo (Škoda Fabia RS Rally2) beenden den zwölften Lauf der FIA Rallye-Weltmeisterschaft auf dem zweiten Platz in der WRC2› Ihre neuen Toksport WRT-Teamkollegen Taylor Gill und Beifahrer Daniel Brkic aus Australien belegen bei ihrem zweiten Einsatz mit dem Škoda Fabia RS Rally2 den vierten Platz› Lokalmatador Jorge Martínez Fontena und sein argentinischer Beifahrer Rubén García fahren mit dem Škoda Fabia RS Rally2 des CBTech Rally Teams auf den fünften Platz in der WRC2Concepción (CHI) – Robert Virves und Beifahrer Jakko Viilo haben mit dem zweiten Platz bei der Rallye Chile Bio Bío nicht nur ihren Vorsprung in der WRC2-Gesamtwertung ausgebaut. Das Ergebnis ermöglichte ihnen außerdem, den zwölften Lauf der FIA Rallye-Weltmeisterschaft als neue Champions der WRC2-Challenger-Wertung* abzuschließen. Da in Chile gerade der Übergang vom südamerikanischen Winter zum Frühling stattfindet, stellte das Wetter die WRC2-Crews vor zusätzliche Herausforderungen. Während der Eröffnungsetappe am Freitag wechselte der Untergrund auf den Wertungsprüfungen rund um Concepción von regennassem Schlamm am Morgen zu zunehmend trockenem und abrasivem Schotter am Nachmittag.
Die Gesamtführenden der WRC2, Robert Virves und Beifahrer Jakko Viilo, hatten einen schwierigen Start bei ihrem Debüt bei der Rallye Chile Bio Bío. „Irgendetwas funktioniert nicht, ich weiß nicht, was. Ich habe versucht zu fahren. Aber irgendwie schaffe ich es einfach nicht, Geschwindigkeit aufzunehmen“, wunderte sich Robert Virves. Am Ende der zweiten Etappe lag der Škoda Fabia RS Rally2 auf dem zweiten Platz in der WRC2. Der Rückstand auf die späteren Sieger Yohan Rossel/Arnaud Dunand betrug jedoch fast eine Minute. „Ich habe dieses Wochenende wirklich Probleme mit dem Fahren. Irgendwie bekomme ich einfach kein Gefühl dafür“, gab Robert Virves zu. Der 26-jährige Este entschied sich für eine kluge Herangehensweise und ging keine unnötigen Risiken ein. „Unser Ziel unterscheidet sich ein wenig von dem der Crews um uns herum. Wir müssen Punkte sammeln.“
Bis Freitag und fast den ganzen Samstag über hatten ihre neuen Toksport WRT-Teamkollegen Taylor Gill und Beifahrer Daniel Brkic einen engen Kampf mit Gus Greensmith/Jonas Andersson ausgetragen. „Großartig. Diese Wertungsprüfungen ähneln denen, die wir aus Australien gewohnt sind“, sagte Taylor Gill. Als sich beim Škoda Fabia RS Rally2-Duo auf der vorletzten Wertungsprüfung der zweiten Etappe Reifenbelag ablöste, war das Duell mit den britisch-schwedischen Gegnern entschieden. „Wir sind zehn Kilometer damit gefahren. Das gehört zum Lernprozess dazu“, erklärte Taylor Gill den Zeitverlust von mehr als 30 Sekunden.
Nachdem sie vor zwei Wochen bei der Rallye Paraguay den vierten Platz in der WRC2 belegt hatten, feierten die Australier nun erneut genau denselben Platz. „Es ist einfach unglaublich“, strahlte Taylor Gill nach drei Wettkampftagen. „Der Škoda Fabia RS Rally2 lässt sich auf diesen Straßen wunderbar fahren. Wir haben so viel Spaß. Es ist großartig, mit Fahrern mithalten zu können, die schon seit Jahren in der WRC2 unterwegs sind.“
Auch im Lager des Teams CBTech Rally herrschte beste Laune. Lokalmatador Jorge Martínez Fontena und sein argentinischer Beifahrer Rubén García brachten ihren Škoda Fabia RS Rally2 auf dem fünften Platz in der WRC2 ins Ziel. Der Sieg im WRC Masters Cup ging an Miguel Granados aus Mexiko und seinen spanischen Beifahrer Marc Martí. Mit diesem Ergebnis wahrte die Škoda Fabia RS Rally2-Crew ihre Chancen auf die Titelverteidigung in der Meisterschaft für Fahrer über 50 Jahre.
Leider erreichten der Paraguayer Fabrizio ‚Fau‘ Zaldívar und sein italienischer Beifahrer Marcelo Der Ohannesian das Ziel nicht. Sie mussten ihren vom Team MZR Paraguay eingesetzten Škoda Fabia RS Rally2 bereits auf der ersten Etappe aus dem Rennen nehmen, nachdem sich das Fahrzeug überschlagen hatte.
Letztendlich zahlte sich die besonnene Herangehensweise von Robert Virves aus. Er und sein Beifahrer Jakko Viilo erreichten als Zweite in der WRC2 das Ziel. „Das ist zumindest etwas. Unser Fokus liegt auf dem WRC2-Titel. Was die Punkte angeht, ist es nicht allzu schlecht. Danke an Toksport WRT für die harte Arbeit“, kommentierte Robert Virves. Die estnische Škoda Fabia RS Rally2-Crew baute jedoch nicht nur ihren Vorsprung in der WRC2-Fahrer- und Beifahrerwertung aus. Sie sicherte sich auch beide WRC2-Challenger-Titel, wobei noch zwei weitere Rallyes auf dem Kalender stehen*.
Nach zwei Läufen in Südamerika kehrt die FIA Rallye-Weltmeisterschaft nach Europa zurück. Die nächste Veranstaltung ist die Rallye Italien Sardinien vom 1. bis 4. Oktober 2026.
Zahl der Rallye: 41Vor der Rallye Italien Sardinien im nächsten Monat kann nur noch Teemu Suninen Robert Virves den WRC2-Titel wegschnappen. Der Este hat einen Vorsprung von 41 Punkten auf seinen finnischen Konkurrenten, der im Laufe der Saison den Beifahrer gewechselt hat. Selbst wenn Teemu Suninen die WRC2-Kategorie in Italien gewinnen sollte, könnte Robert Virves bereits nach dem kommenden Lauf WRC2-Champion sein. Für dieses Szenario benötigen Robert Virves und Jakko Viilo mindestens neun Punkte, um sich die WRC2-Titel in der Fahrer- und Beifahrerwertung zu sichern. Mit anderen Worten: Das Škoda Fabia RS Rally2-Duo müsste die Rallye Italien Sardinien in der WRC2 auf Platz fünf oder besser beenden. Sollte Teemu Suninen Zweiter werden, würde sogar schon ein einziger Punkt ausreichen, damit Robert Virves und Jakko Viilo Champions werden.
Rallye Chile Bio Bío (CHI), 10. bis 13. September 2026, 12. Lauf der FIA Rallye-Weltmeisterschaft, Ergebnis WRC21. Yohan Rossel/Arnaud Dunand (FRA/FRA), Lancia Ypsilon Rally2 HF Integrale, 3:06:39,2 Stunden
2. Robert Virves/Jakko Viilo (EST/EST), Škoda Fabia RS Rally2, +53,0 Sekunden3. Gus Greensmith/Jonas Andersson (GBR/SWE), Toyota GR Yaris Rally2, +1:27,2 Minuten
4. Taylor Gill/Daniel Brkic (AUS/AUS), Škoda Fabia RS Rally2, +1:50,2 Minuten
5. Jorge Martínez Fontena/Rubén García (CHI/ARG), Škoda Fabia RS Rally2, +4:17,1 Minuten
6. Diego Domínguez/Rogelio Peñate (PAR/ESP), Toyota GR Yaris Rally2, +4:24,2 Minuten
Wertung WRC2/Fahrer (nach 12 von 14 Läufen)1. Robert Virves (EST), Škoda, 117 Punkte (aus 6 Läufen)2. Yohan Rossel (FRA), Lancia, 85 Punkte
(aus 7 Läufen)3. Roope Korhonen (FIN), Toyota, 79 Punkte
(aus 6 Läufen)4. Teemu Suninen (FIN), Toyota, 76 Punkte
(aus 4 Läufen)Wertung WRC2 Challenger/Fahrer (nach 12 von 14 Läufen)1. Robert Virves (EST), Škoda, 125 Punkte (aus 6 Läufen)2. Roope Korhonen (FIN), Toyota, 94 Punkte
(aus 6 Läufen)3. Léo Rossel (FRA), Lancia, 81 Punkte
(aus 5 Läufen)* Vorbehaltlich der Bestätigung der Ergebnisse durch die FIA Škoda Auto
› steuert mit der Next Level Škoda Strategy erfolgreich durch das neue Jahrzehnt;
› strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts zu den drei absatzstärksten Marken in Europa zu gehören, mit einem attraktiven Angebot an BEV- und Hybrid-Fahrzeugen sowie Modellen mit Verbrennungsmotor, die Kunden das Beste aus beiden Welten bieten;
› erschließt gezielt Potenziale auf wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien, Vietnam und in der ASEAN-Region;
› bietet seinen Kunden aktuell 14 Pkw-Modellreihen an: Fabia, Scala, Octavia, Superb, Kamiq, Karoq, Kodiaq, Epiq (Škoda Epiq 55 155 kW (211 PS): Stromverbrauch (kombiniert): 13,7 – 14,1 kWh/100 km; CO2-Emissionen (kombiniert): 0 g/km; CO2-Klasse: A), Elroq, Enyaq, Peaq, Slavia, Kylaq und Kushaq;
› lieferte 2025 weltweit über 1.040.000 Fahrzeuge an Kunden aus;
› gehört seit mehr als 30 Jahren zum Volkswagen Konzern, einem der global erfolgreichsten Automobilhersteller;
› ist Teil der Markengruppe CORE. Dieser organisatorische Zusammenschluss der Volumenmarken des Volkswagen Konzerns verfolgt das Ziel, gemeinsam zu wachsen und die Gesamteffizienz der fünf Volumenmarken deutlich zu steigern;
› fertigt und entwickelt selbstständig Komponenten wie MEB-Batteriesysteme, Motoren und Getriebe für andere Marken des Volkswagen Konzerns;
› unterhält drei Standorte in Tschechien; hat Fertigungskapazitäten unter anderem in Spanien, der Slowakei und Kasachstan, vornehmlich über Konzernpartnerschaften, sowie in Vietnam und in der Ukraine mit einem lokalen Partner;
› beschäftigt circa 40.000 Mitarbeiter weltweit und ist auf rund 100 Märkten vertreten.
Die Škoda Auto Deutschland GmbH
› trat im September 1991 in den deutschen Markt ein.
› repräsentiert in Verbindung mit rund 1.250 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke Škoda in Deutschland.
› ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2025 wurden in Deutschland 226.472 neue Škoda Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 7,9 Prozent. Damit war Škoda nicht nur im siebzehnten Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland, sondern hat seine Position unter den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.