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Škoda hält seine bewegte Geschichte lebendig

Vom ersten ersten Fahrrad ‚made in Mladá Boleslav‘ von Laurin und Klement zu einem international erfolgreichen Automobilhersteller: Škoda blickt auf eine bewegte, mehr als 130 Jahre lange Historie zurück. Viele wegweisende Meilensteine haben dabei den Kurs des Unternehmens immer wieder entscheidend beeinflusst. Dazu zählen beispielsweise der Beginn der Fahrradproduktion im Jahr 1895, die Produktion der ersten motorisierten Fahrräder und Motorräder im Jahr 1899 sowie die erste Teilnahme der Marke an Motorradrennen im Jahr 1901. Weiter ging es mit der Einführung der Voiturette A im Jahr 1905, des ersten Automobils der Marke, sowie die Fusion von Laurin & Klement mit dem Pilsener Maschinenbauunternehmen Škoda im Jahr 1925.

In Bezug auf die Modelle markierte das Jahr 1987 einen Wendepunkt: Mit dem Favorit präsentierte Škoda das erste moderne Fahrzeug der Marke mit Frontantrieb. 1991 wurde Škoda Teil des Volkswagen Konzerns – der Beginn einer europäischen Erfolgsgeschichte, in der sich Škoda von einem regionalen Marktführer zu einem international erfolgreichen Global Player entwickelte. 1996 folgte die erste moderne Generation des Octavia, das erste vollständig unter dem Dach des Volkswagen Konzerns entwickelte Modell und seitdem Bestseller der Marke. Im Jahr 2020 stellte Škoda mit dem Enyaq sein erstes batterieelektrisches Modell vor, das schnell zu einem internationalen Erfolg wurde.

Untrennbar zur DNA der Unternehmens gehört der Motorsport, diese Ära geht zurück auf den Juni 1901. Seinerzeit errang Narcis Podsedníček auf einem Slavia B Motorrad von Laurin & Klement beim Rennen Paris–Berlin einen ‚moralischen Sieg‘, obwohl dieser damals im Ziel nicht offiziell bestätigt werden konnte. Aber es war der Beginn der Motorsportaktivitäten in Mladá Boleslav.

Škoda hält seine Unternehmensgeschichte mit viel Herzblut und verschiedenen Aktivitäten in Ehren. Dazu zählen die Teilnahme an Messen wie der Bremen Classic Motorshow oder die Rétromobile in Paris.

Den Bogen zwischen Historie und Gegenwart spannt das Škoda Museum in Mladá Boleslav. Das 1995 in den historischen Fabrikhallen eröffnete Museum wurde 2012 komplett renoviert und verbindet historische Authentizität mit modernen Ausstellungstechniken. Auf einer Fläche von 1.800 m² werden rund 360 Exponate präsentiert, darunter Serienfahrzeuge, Prototypen, Rallye-Autos, Motorräder und sogar das Slavia-Fahrrad von 1899, das älteste Exponat der Sammlung. Filme, Fotos, Dokumente und interaktive Multimedia-Elemente ermöglichen es den Besuchern, sowohl die technische Entwicklung als auch die Geschichten hinter den Fahrzeugen zu erkunden. Auf dem Gelände befinden sich auch das Laurin & Klement Forum und das Václav Café, die innerhalb des historischen Komplexes funktionale Räume für kulturelle Veranstaltungen, Präsentationen sowie Kultur- und Bildungsprogramme bieten.

Restaurierter SUPERB OHV

Restaurierter SUPERB OHV
Ein SUPERB OHV von 1948 ist ein Highlight des ŠKODA Museums in Mladá Boleslav. Die Luxuslimousine wurde innerhalb von drei Jahren aufwendig restauriert. Das Einzelstück mit durchgehend belegter Historie gehört zu den nur 158 produzierten SUPERB OHV der Nachkriegsserie.