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Motorsport ist fester Bestandteil der Škoda DNA

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts feierten Václav Laurin und Václav Klement, die Gründerväter des heutigen Unternehmens Škoda Auto, erste Motorsport-Triumphe auf Motorrädern. Das Rennen Paris – Berlin im Jahr 1901 legte den Grundstein für die Organisation, die heute als Škoda Motorsport bekannt ist und 2026 ihr 125-jähriges Jubiläum feiert.

Die frühen Erfolge zeigten, dass Rennsiege das Geschäft und damit auch die Entwicklung des aufstrebenden Unternehmens aus Mladá Boleslav beflügelten. Laurin und Klement begannen deshalb direkt nach der Premiere ihres ersten Automobils im Jahr 1905 mit dem Bau eines Rennwagens. Mit unmittelbarem Erfolg: 1906 belegten drei Voiturette B von L&K beim berühmten Semmering-Rennen in Österreich den ersten, zweiten und vierten Platz.

1936 nahm die Motorsportgeschichte unter dem Markennamen Škoda mit dem ersten Start eines Škoda Popular bei der Rallye Monte Carlo Fahrt auf. In den frühen 1960er-Jahren sorgte der Octavia TS auf den Rallyepisten für Furore. Ein absolutes Highlight markierte 1977 der Doppelsieg des Škoda 130 RS bei der ‚Monte‘ in der Gruppe 2 bis 1.300 ccm.

Auch auf der Rundstrecke feierte der tschechische Hersteller beachtliche Erfolge: Der Start eines Škoda Sport bei den 24 Stunden von Le Mans 1950 sorgte ebenso für Aufsehen wie die Konstruktion eines Formel 3-Rennwagens 1966 und der Gewinn der Markenwertung der Tourenwagen-Europameisterschaft 1981.

Rallyes stehen im Mittelpunkt der Motorsport-Aktivitäten von Škoda
Seit den 1990ern liegt der Fokus des Motorsport-Engagements von Škoda klar im Rallyesport. Zunächst sorgte der frontgetriebene Škoda Favorit für Furore, indem er Anfang des Jahrzehnts zu vier Klassensiegen in Folge bei der Rallye Monte Carlo fuhr. 1994 gewann der Favorit den FIA-Weltcup Formel 2 für Fahrzeuge bis 2,0 Liter Hubraum und einer angetriebenen Achse.

1999 debütierte Škoda mit dem Octavia World Rally Car (WRC) in der Topliga des Rallye-Sports. Der deutsche Werksfahrer Armin Schwarz eroberte mit dem rund 300 PS starken Turbo-Allradler 2001 bei der Safari-Rallye in Kenia den dritten Platz, als Nachfolger debütierte 2003 der kompaktere Fabia WRC.

Das neue ‚Super 2000‘-Reglement bewegte Škoda zur Entwicklung des Fabia Super 2000 mit rund 280 PS. 27 Laufsiege, drei Hersteller-Meisterschaften und die Fahrertitel in den Saisons 2010 bis 2012 machten Škoda zum erfolgreichsten Hersteller in der Intercontinental Rally Challenge (IRC). In der Rallye-Europameisterschaft (ERC) siegte der Fabia Super 2000 von 2012 bis 2014 drei Mal, 2011 gewann er die FIA SWRC-Weltmeisterschaft.

Die heutige Ära der Rally2-Fahrzeuge auf Fabia-Basis begründete der Fabia R5, mit dem Škoda gleich im Debütjahr 2015 die WRC2-Team-Weltmeisterschaft gewann. Von 2016 bis 2019 gingen alle Team- und Fahrertitel der WRC2-Kategorie an Škoda Crews. Seit 2020 unterstützt Škoda professionelle Privatteams und stellt ihnen mit dem Fabia Rally2 und Rally2 evo sowie dem heutigen Fabia RS Rally2 überaus siegfähige Fahrzeuge zur Verfügung. Bis heute wurden weltweit mehr als 600 Fahrzeuge dieser Modelle an Kunden ausgeliefert.
Seit 2024 bietet Škoda Motorsport zudem ein Bonusprogramm für seine Kundenteams, die mit Fabia Rally2-Versionen an der FIA-Rallye-Europameisterschaft teilnehmen.

Škoda ist die mit Abstand erfolgreichste Marke in der Deutschen Rallye-Meisterschaft
Auch in Deutschland sorgten die genannten Rallye-Boliden für Furore. Seit dem Einstieg von Škoda Auto Deutschland in die Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) zur Saison 2002 hat die tschechische Marke zwölf Meistertitel (Stand: 2025) gefeiert – und drückte dem nationalen Championat damit stärker den Stempel auf als jeder andere Autohersteller. Auch die 2006 anstelle der DRM ausgetragene Deutsche Rallye Serie (DRS) gewann Škoda souverän.